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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Italien
1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-35 | 36-40

00 Abruzzo_Rocca_Calascia.jpg 01 Rocca Calascio PICT7794.jpg 01 Rocca Calscio PICT7751.jpg 02 Rocca Calascio PICT7752.jpg 03 Rocca Calascio PPICT7756.jpg  

 

Auffahrt:

Rocca Calascio
Südauffahrt


Italien Apennin Süsauffahrt nach Rocca Calascio
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Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.:

Apennin / Mitte

SR 602 / SP 98

Castel del Monte

21 km

1359 m

1050 m / (100 m bergab)

6,6 %

10 %


Beschreibung:

Wir stehen mit dem Wohnmobil im Nationalpark Gran Sasso in dem kleinen Ort Ofena.Wir haben den Ort wegen seiner relativ niedrigen Höhe über NN ausgesucht.

Die Hochebene Camo Imperatore bildet den Höhepunkt dieser einmaligen Landschaft. Es gibt aber auch noch andere tolle Rennradauffahrten. Dazu gehört mit Sicherheit auch die alte Festung Rocca Calascio.

Der Anstieg beginnt am Straßenabzweig der SR 602 / SP 98. Schon wie einen Tag zuvor genieße ich die Ruhe auf der Straße und kann mich an der Landschaft, sie taucht schon nach 2 km unter mir weg, satt sehen.

Schnell gewinne ich nach Beginn der herrlichen Serpentinen an Höhe und habe Ausblicke auf die Kehren unter mir. Das Kloster zur rechten Straßenseite nehme ich nur vage wahr, zu sehr bin ich von dem Verlauf der Straße begeistert. Immer muss ich zur, noch hoch über mir verlaufenden Straße schauen.

Es ist noch ein weiter Weg bis dorthin und so genieße ich Kehre um Kehre. Es ist ein Abschied nehmen von dieser schönen Gegend. Die Steigung ist sehr gleichmäßig und liegt immer zwischen 6 und 7 %. Nach der 13. Kehre verläuft die Straße im weiten Bogen um den Berghang herum. Auch hier bleibt die Steigung immer moderat.

Leider ziehen schon wieder Wolken auf und so ist der Ausblick in die Bergwelt eingeschränkt. Eine Steinsäule, sie steht mitten im Straßenkreuz, zeigt an, dass hier die 1000 Metermarke über NN ist. 2 weitere Kehren, sie sind allerdings mit langen Geraden verbunden, müssen überwunden werden.

Liegt das hinter mir wird vorne der Blick zur Burg Rocca Calascio, sie thront hoch oben auf einem Berg, frei. Dann ist der Ort Calascio, am Fuße der Burg Calascio erreicht. Ein Hinweisschild zeigt an, dass nun die letzten 3 km anbrechen, so weit zieht sich das kleine Sträßchen am steilen Berghang hoch.

Die Ausblicke sind schwindelerregend. Ich traue mich gar nicht nah am Straßenrand zu fahren, so steil fällt der Berg ab. Nach der 3. Kehre wird die Straße sehr schlecht. Zuerst tauchen die ersten tiefen Löcher im Fahrbahnbelag auf, dann wird die Fahrbahnoberfläche immer weniger und schließlich gibt es nur noch festgefahrenen, löcherigen Boden. Da aber hier oben keinerlei Autoverkehr ist, kann man den Löchern ausweichen. Allerdings wird man von der umliegenden Landschaft stark abgelenkt. Dann ist das Plateau erreicht.

Fast 1400 Meter hoch thront die alte Festung auf dem Berg. Alles ist zur Zeit eine Baustelle und die Lookplatten verhindern weitere Erkundungen. Es ist auch schon sehr spät geworden und die einbrechende Dunkelheit mahnt zur Rückfahrt.

 

Passauffahrten und andere Anstiege in der Nähe

Pässe und Anstiege Idealer Standort / unser Standort
  • zum Campo Imperatore
  • Südost = Valico di Capo la Serra
  • Ost = Vado di Sole
  • West = Fossa Paganica
  • Süd = Santo Stefano > Hochebene
  • sonstige
  • Forca di Penne
  • Rocca Calascio

Idealer Startort: 

für Wohnmobil am See, an der Kirche in Santo Stefano di Sessanio
kein Wasser, keine Entsorgung aber super Lage und toller Ausgangspunkt für Radtouren

Auch Ofena ist ein guter Ausgangspunkt. Wir haben ihn gewählt wegen seiner 560 m Höhe über Meeresspiegel. So sind die Auffahrten länger.

 
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