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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Italien
1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20

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Auffahrt:

Portella del Obolo


Portello del Obolo Südauffahrt mit dem Rennrad auf einer größeren Karte anzeigen

  Südauffahrt

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.

Sizilien

SS 120 / SP 168

Portella del Obolo

19,0 km

1504 m

900m

4,5 %

14 %


Beschreibung:

Wir stehen mit dem Wohnmobil im Nationalpark Nebrodi, in der Nähe des Stausees Lago Ancipa. Es hat in den letzten 2 Tagen geschneit und aus der Ferne sehen wir die schneebedeckten Berghänge. Der Pass in unserer Nähe erreicht eine Höhe von 1500 Meter. So hoch wollen wir aber nicht, denn wir befürchten dort noch schneebedeckte Straßen.

In unserer Straßenkarte entdecken wir den Portella del Obolo, 1054 m sind als Höhe angegeben. Das ist uns gerade recht und so machen wir uns auf den Weg dorthin. Die Anfahrt bis zum Beginn der Passauffahrt führt uns durch eine einmalige, mit schweren Rampen gespickte Landschaft. Nachdem wir die berauschende Abfahrt von Caprile hinter uns haben, zweigt am tiefsten Punkt der SS 120 nach rechts die Straße SP 168 ab.

Hier beginnt die Auffahrt zum Portella del Obolo. Noch ein paar Meter geht's abwärts und dann steigt die Straße mit 3,5% an. Gerade richtig, um nach der Abfahrt von Caprile wieder warm zu werden. Nach 1,6 km liegt eine Abfolge der schönsten Serpentinen vor uns. 11 herrliche Kehren sind auf den nächsten 3 km zu überwinden und kein Baum und kein Strauch beschränkt die Aussichten.

Die Steigung liegt bei moderaten 6% und klettert erst in den letzten 3 Kehren auf 8%. Der Straßenverkehr ist sehr gering und so können wir die Kurverei so richtig genießen. Eine 2 km lange Gerade beendet die herrliche Auffahrt.

Bei Kilometer 8 haben wir Capizzi erreicht. Im Ort ist Markttag und alles abgesperrt. So weichen wir auf die Umgehungsstraße aus und haben an deren Ende noch einmal ein kurzes Steilstück zu überwinden. Da wir nun schon auf 1100 Meter sind, müsste nun eine Abfahrt kommen, denn der Portella del Obolo soll ja nur 1053 Meter hoch sein. Doch es kommt anders als wir denken.

Kaum liegt Capizzi hinter uns nimmt auch der Verkehr schlagartig ab. Die Straße ist sehr gut und steigt für die nächsten 3 km nur unwesentlich an.

Nach einer Linkskurve ist auf der Straße plötzlich Eis und Schneematsch. Auf diesem Stück kommt wohl keine Sonne hin und wir überlegen, ob das Weiterfahren noch Sinn macht. Astrid eilt natürlich voran und erkennt, dass die Straße nach der Kehre wieder trocken ist.
 
Auf meinem Garmin sehe ich mit einmal einige Serpentinen und vor uns eine Bergwand. Mit bergab wird also nichts und zu unserer Überraschung steigt die Straße weiter an. Wunderschön windet sie sich am Berghang hoch. Da teilweise neue Rohrleitungen verlegt wurden, wurde auch die Fahrbahndecke mit erneuert. Leider nicht überall und so sind wir schon für die Abfahrt vorgewarnt.

Rechts und links der Straße kommt mit der Höhe auch der Schnee immer näher. Die Straße wurde wohl vom Schnee geräumt und so sind die Seitenränder höher mit Schnee bedeckt wie im Wald. Aber auch dort ist eine geschlossene Schneedecke zu sehen.

Nach 7 wunderschönen, von Autos unbehelligten Kilometern haben wir den Portella del Obolo vor uns. 1503 Meter stehen auf dem Schild auf der Passhöhe.

 

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