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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Italien
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Abruzzo_Forca_di_Leonardo_Nord.jpg Passo San Leonardo Nordauffahrt  (02).jpg Passo San Leonardo Nordauffahrt  (03).jpg Passo San Leonardo Nordauffahrt  (04).jpg Passo San Leonardo Nordauffahrt  (05).jpg  

 

Auffahrt:

Passo San Leonardo
Nordauffahrt


Italien Apennin Nordauffahrt zum Passo San Leonardo
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Region:

Startort:

 

Ankunft:

Streckenlänge

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.:

Apennin / Maiella

Tocca de Casauria

Passo San Leonardo

39 km

1285 m

1429 maufw. / 364 m abw.

3,8 %

12 %


Beschreibung:

Startort: Flussbrücke Pescara unterhalb von Tocca de Casauria

Direkt nach der Brücke stoßen wir auf die zu so früher Stunde noch nicht so stark befahrene SS 55. Der Anstieg zum Passo Leonardo beginnt mit dem Verlassen der Schnellstraße. Das machen wir schon nach 250 Metern.

Wir biegen links ab nach Tocco da Casauria und befinden uns damit auch schon in dem fast 40 km langen Anstieg zum Pass. Die ersten 20 km davon werden in 4 Stufen überwunden. Bei jeder davon sind 100 bis 160 Höhenmeter zu erklimmen und jedes Mal wartet anschließend eine kurze Abfahrt auf uns.

Nach dem Ort Salle erwartet uns nach der 3. Welle allerdings ein Höhepunkt der Auffahrt. Bei km 13,7 wird auf einer hohen Brücke der Fluss Orta überquert und es gibt überwältigende Ausblicke in die tief unten liegende Schlucht. Nach 20 km haben wir gerade einmal 300 Höhenmeter zur Passhöhe bewältigt. Dann ist Caramanico Terme erreicht.

Es besteht die Möglichkeit durch 3 neue beleuchtete Tunnel weiter dem Pass zu zufahren, denn Fahrradverbotsschilder können wir nicht entdecken. Wir verzichten aber und nehmen den Weg durch den Kurort. 4 steile Serpentinen führen uns in die Höhe und 3 bringen uns, zwischen dem 2. und 3. Tunnel, zurück zur Hauptstraße hinunter.

Das war die letzte Ruhephase in diesem Anstieg. Auch den 3. Tunnel umfahren wir auf einer total verkehrsruhigen Nebenstraße. Die Steigung ist sehr moderat und mit 4-5% geht es weiter auf die Passhöhe zu. Waren die Ausblicke im unteren Teil der Strecke schon herrlich, so gibt es nun noch eine Steigerung.

Rechts und links gibt es bis zur Passhöhe Postkartenimpressionen. Zur Linken das schneebedeckte Massiv des Montagna della Majella mit dem höchsten Gipfel des 2795 Meter hohen Monte Amaro, zur Rechten das Massiv des Montagne del Morone und in den Gegengeraden die schneebedeckten Berge des Gran Sasso D’Italia vor Augen, bei dem der Crono Grande mit seinen fast 3000 Metern alles überragt.

Nachdem wir hinter dem 3. Tunnel wieder auf der SS 487 weiter fahren, haben wir 4 herrliche Serpentinen zu überwinden. Hier wird es auch schon mal ein wenig steiler. Die 8% Marke wird aber nie überschritten. Liegen die Kurven hinter (unter) uns, fahren wir auf Santa Eufemia zu. Das alte Dorf liegt auf einer Höhe von 870 Meter über NN.

400 Höhenmeter warten also noch auf uns und jeder davon ist Radgenuss pur. Denn fast autofrei geht es durch diese Bilderbuchlandschaft weiter. Der Straßenabzweig zur Rechten, er führt in das mittelalterliche Roccocaramacio, läutet eine weitere nun aber weit ausladende Kurvenkombination ein bei der wir die 1000 Meter Marke überschreiten. 6 km sind es noch bis zum nun vor uns sichtbaren Pass und 300 Höhenmeter gilt es dabei zu überwinden. Macht nach Adamriese durchschnittlich 5% Steigung. Das ist nicht viel und so können wir uns auf die Landschaft konzentrieren von der wir gar nicht genug bekommen können.

2,5 km vor der Passhöhe gibt es noch eine schöne, etwas steilere Doppelkurve zu durchfahren, dann geht es fast gerade auf den Pass zu. Mit 1280 Meter über NN ist die Nordauffahrt des Passo San Leonardo bestimmt nicht eine der höchsten, jedoch für uns eine der schönsten Passauffahrten.

 

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