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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Italien
1-5 | 6-10

Abruzzo_Forca_di_Lanciano_Nordauffahrt.jpg Passo Lanciano Nord PICT7399.jpg Passo Lanciano Nord PICT7400.jpg Passo Lanciano Nord PICT7401.jpg Passo Lanciano Nord PICT7402.jpg  

 

Auffahrt:

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.:

 

Passo Lanciano Nordauffahrt

Apennin / Maiella

Lettomanopello

Passo Lanciano

12 km

1306 m

1100 m

8,6%

18 %



Italien Apennin Nordauffahrt zum Passo Lanciano
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Beschreibung:

Wir starten zur Passauffahrt bei Lettomanopello an der Straßenkreuzung der SP46/Sp65. Hier sehen wir auch die ersten Schilder die zum Passo di Lanciano weisen. Wir folgen ihnen und vor uns liegt eine Passauffahrt von 12 km mit uns unwahrscheinlich erscheinenden 1100 Höhenmetern. Macht eine mittlere Steigung von 8,6%. Mir wird ein wenig mulmig bei dem Gedanken. Wie wird die stärkste Steigung sein?

Einen Kilometer nach dem Straßenabzweig ist Lettomanopello erreicht. Am Kreisverkehr geht es links ab und in den Ort hinein. Die Steigung beträgt noch 7,5% und erst in der Ortsausfahrt geht es richtig zur Sache. Zudem müssen wir höllisch auf die bescheuerten italienischen Gullys aufpassen, Eisenstäbe in Fahrtrichtung verlaufend über die gesamte Fahrbahnbreite. Die Abstände der Stäbe entsprechen etwa einer Rennradreifenbreite.
Nachdem wir mit einer Steigung von über 10% den Ort verlassen, schwant mir für den Rest des Anstiegs schon nichts Gutes. Auch der 4. Kilometer wird mit 9,5% nur unwesentlich flacher. Nach der zweiten Serpentinenkombination, bei dem Lokal Zi`Camillo, weicht der Wald (Büsche) und wir erleben ab hier eine unwahrscheinliche Passauffahrt.


Vor uns baut sich das Bergmassiv Maijella auf, rechts von uns ein tiefer Canyon und hinter uns weitere hohe Berge des Apennin, dem Gran Sasso.

Nur selten wird der Straßenverlauf von Kurven unterbrochen und zu beiden Straßenseiten sehen wir riesige Stein- und Geröllfelder. Nach 5,5 km haben wir eine weit ausladende Doppelkurve vor uns. Ungläubig sehe ich hoch über mir den weiteren Straßenverlauf. Nachdem die erste Kurve noch relativ flach ist, geht es in der nächsten Kurve bis weit über 12% Steigung hinaus. Der Kilometer wird mit 10% mittlerer Steigung zurückgelegt. Fast so steil 9,5-9,8% bleibt es auch für die folgenden 3 km.


Inzwischen ist die Straße in den Wald eingetaucht und Ausblicke können wir nur zwischen den vom Waldbrand resultierenden lichten Zweigen genießen. Eine erneute Doppelserpentine (auch sehr steil) läutet die letzten 2 km ein. Noch beträgt die Steigung 9,7% und sie geht erst auf dem letzten km auf 7,5% zurück. Hinter der letzten schlanken Kurve taucht die Passhöhe vor uns auf.

Diese Passauffahrt ist auf unserer bisherigen Italienreise die Schwerste. Allerdings mit den Ausblicken auch die bisher schönste Auffahrt.

Wer von der Auffahrt noch nicht genug hat, kann auf der Passhöhe rechts abbiegen und eine weitere schöne Auffahrt erleben. Es geht bis auf eine Höhe von 1990
Meter nach Blockhaus. Wir wurden allerdings kurz nach dem Passo Tuttone, auf einer Höhe von 1650 Metern, von einer vom Schnee blockierten Straße ausgebremst

 

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