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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Italien
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Auffahrt:

Passo Gavia


Passo Gavia Westauffahrt
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  Westauffahrt

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.

Südtitol

Bormio

Passo Gavia

28,0 km

2640 m

1420 m

5,3 %

17 %


Beschreibung:

Heute wollen wir die Nordauffahrt zum Passo Gavia fahren. Passo Gavia gehört mit zu den höchsten Alpenpässen und liegt ca. 20 km Luftlinie südlich des legendären Passo di Stelvio (Stilfser Joch). Da er für den Durchgangsverkehr wegen seiner sehr schmalen Straße auf der Ostseite niicht geeignet ist, erwarten wir eine verkehrsarme Auffahrt und werden nicht enttäuscht.


Wir stehen mit dem Wohnmobil 5 km südlich von Bormio auf einen Campingplatz.  Die fast 27 km lange Nordauffahrt beginnen wir in Bormio.

5 km fahren wir ohne größere Steigungen bewältigen zu müssen auf Valfurva zu. Nur ganz selten schnellt die Steigung mal auf 10 %. Vor uns baut sich der Gipfel des Monte Cinfinale  (3370 m) auf. Die Straße war bisher relativ stark befahren, das lässt nach der Ortsausfahrt von Valfurva schlagartig nach.

Standen bisher fast durchgängig Häuser am Straßenrad wir es jetzt einsam. Das Tal wird zudem enger und die Bergflanken steigen zu beiden Seiten steil empor. Nach 12 Kilometer erreichen wir Santa Caterina Valfurvia. 550 Höhenmeter sind bislang geschafft. Führte die Straße auf dem gesamten Streckenabschnitt bis hierher fast geradeaus, ändert sich das nun.

Die kommenden 400 Höhenmeter wird mit einer Abfolge von 10 Serpentinen überbrückt. Die Steigung fällt auf den 6 Kilometern nicht einmal unter 7 %.
Nach einer kurzen Flachpassage wird es nochmals steiler. 17 % sind die steilsten Stellen auf diesen Abschnitt. Über 3 km zieht sich nun sie Passstraße am steilen Berghang des Monte Gavia immer höher. Wir fahren auf die letzte Kehrengruppe zu und links unter und sehen wir den Lago Negro Gavia. Der See liegt an der letzen Kehre aber schon fast 200 Meter unter uns.

Wir befinden uns jetzt 2550 Meter über NN und es wird deutlich flacher. Die letzten 70 Höhenmeter werden mit Steigungsraten von 3,5 % absolviert und dann ist es, nach 26 Kilometern geschafft, der mit 2619 Metern einer der höchsten Alpenpässe ist erreicht.

Die Südauffahrt ist steiler und noch weniger befahren wie die Nordauffahrt. Zudem befindet sich auf ihr ein 1,5 km langen unbeleuchteten Tunnel. Wer die Auffahrt ohne Licht fährt hat dort schlechte Karten. Es gibt allerdings die Möglichkeit auf der alten Passstraße den Tunnel zu "umgehen" aber das kommt nur für SPD-Platten FahrerInnen in frage. Der Weg ist sehr steinig und Lookplatten wären schnell ruiniert. Radeln mit dem Rennrad ist dort nicht möglich.


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Passo Cibiana West;
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Passo Duran West; Passo Duran Ost;
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Passo Fedaia West; 
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Passo Giau West;
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