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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Italien
1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-24

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Auffahrt:

Nationalpark Nebrodi


Sizilien. Rennradtour durch den Nationalpark Nebrodi auf einer größeren Karte anzeigen

   Rundtour

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.

Sizilien

SS 120 / SP 168

Gagliano Castelferrato

72 km

1150 m

1770 m (auf)

 %

14 %


Beschreibung:

Von unseren Standplatz in Gagliano starten wir zu einer Radtour in den Nationalpark Nebrodi. Der Nationalpark umfasst die nördliche Bergkette Siziliens. Unsere Tour verläuft am Südhang der Berge. Es geht nicht ins Hochgebirge, jedoch wird die Tour viel schwerer als gedacht.

Wir fahren von Gagliano Richtung Norden auf der SP 34 nach Troina. Kurz vor Troina kommen wir über einen Pass, den Portello de Nakosia. An der Straßenkreuzung biegen wir links auf die SS120 ab und nach einen km rechts auf die SP47.

Diese führt, mit 12 % Steigung, steil bergan. Beim Anblick der Steigung rutscht mir das Herz in die Hose. Der Anstieg ist nicht ganz so lang und ist leichter wie er aussah. Vor uns sehen wir die Wälder des Nationalparks und tief unter uns die Staumauer des  Lago Ancipa.


Die Straße führt in Serpentinen herab, direkt zum Stausee. Die Landschaft ist hier waldreich und durch den Wald geht es nach dem Überqueren der Staumauer wieder steil hoch. Die Anstiege sind aber alle nicht so lang und überwinden maximal 200 Höhenmeter.
Das dafür aber sehr oft.

Herrlich ist im Hintergrund immer der schneebedeckte Etna im Blickfeld. Einige Bauernhäuser liegen am Straßenrand. Ein Paar davon anscheinend schon vor Jahren aufgegeben. Die anderen haben zum Glück ihre "Belle" eingesperrt.

Nach kilometerlanger, so gut wie autofreier Straße, steht dann ein Pferd auf der Straße. Es ist anscheinend ausgebüxt und weiß nun nicht wohin. Dann folge ich mal den Radler, scheint es zu denken und galoppiert hinter mir her. Die Straße führt aber leicht bergab und so entferne ich mich von ihm.

Auch Astrid hat so ihre Probleme mit dem Galopper. In San Teodore endet die 30 Kilometer lange Fahrt durch den Park. Von der Straße bin ich begeistert, vom Park mit den vielen Zäunen aber nicht. Im Ort steht dann wieder ein Gaul am Straßenrand, er lässt sich vom Weiden aber nicht durch uns abhalten. 

Die Rückfahrt nach Troina führt über die SS 120. Zu meiner Verwunderung ist sie auch kaum befahren und hat einen herrlichen Straßenverlauf. Schon nach wenigen Kilometern kommen wir zu dem vom Erdbeben zerstörten Dorf Borgo Galiano. Nach einen Fotostopp, der Ort ist komplett unbewohnt, geht es über die phantastische SS 120 weiter nach Troina. Wir umfahren Troina auf Schleichwegenund kommen, kurz nach dem Ort wieder auf die SP 34. Auch diesmal geht es über den Portillo de Narkosia heimwärts.

Fazit: Die war die bisher schönste Tour auf Sizilien, wenngleich die letzten Kilometer durch heftige Winde erschwert wurden. Aber so hatte ich mir die Insel vorgestellt.

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