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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Italien
1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-33

Abruzzo_Fossa_di_Paganico_west.jpg Fasso di Paganico (04).jpg Fasso di Paganico (06).jpg Fasso di Paganico (07).jpg Fasso di Paganico (08).jpg  

 

Auffahrt:

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.:

 

Forca di Paganico

Apennin / Gran Sasso

SR 17 bei Assegi

Fasso di Paganico

14,3 km

1774 m

774 m

5,6 %

12 %



Italien Apennin Rennradauffahrt zum Fasso di Paganica
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Beschreibung:

Vorwort:
Der Nationalpark Grand Sasso d’Italia liegt östlich von Pescara. Er beherbergt die höchste Gebirgskette des Apennins mit der höchsten Erhebung, dem Crono Grande 2912 Meter. Es gibt aber noch eine Besonderheit: die riesige Hochebene Campo Imperatore. Sie erstreckt sich auf einer Höhe von 1500-1600 Metern über NN, hat eine Ostwest-Ausdehnung von 25 km und von Nord bis Süd sind es 1-5 km. Im Norden wird sie von schneebedeckten Bergen begrenzt und nach Süden hin sind diese schneelos und ein wenig niedriger. 4 Auffahrten gibt es zum Campo Imperatore.

Im Nordosten beginnt sie bei Farindola am Fluss Tavo auf einer Höhe von 300 Metern und hat ihren Höhepunkt am Vado di Sole mit 1638 Metern.

Als Startort im Südosten haben wir den relativ niedrig liegenden Ort Ofena (540 m) ausgesucht. Hier führt die Auffahrt über Santa Lucia und Castel Monte zum Valico di Capo la Sera (1600 Meter).

Von Ofena kann man aber auch die wunderschöne Serpentinenauffahrt (Südwesten) über Calascio, San Stefano zum Mte. Corre d’Antonio (1639 m) unter die Räder nehmen.

Schließlich wählten wir als Startort im Westen die Straßengabelung der SR17bis an der Autobahnausfahrt Assergi (1000 Meter).  Hier führt der Anstieg über den, für uns,  höchsten Punkt bei Fasso di Paganico (1770 m).

Leider war bei unserem Besuch Anfang Mai, die Straße zum Observatorium auf dem Campo Imperatore (2128 m) noch mit einer hohen Schneedecke bedeckt und gesperrt.

Alle 4 Auffahrten sind unterschiedlich und haben ihren eigenen Charakter.

Die 25 km lange Fahrt über die Hochebene sollte man aber auf keinen Fall auslassen.

Auffahrtsbeschreibung von SR17bis bis Fasso di Paganico

Wir starten an der Straßengablung (SR17bis) und die Straße steigt sofort mit 8% an. Sie ist hier sehr breit und bis Fonte Cerreto, hier gibt es eine Seilbahn zum Campo Imperatore, bleibt die Steigung so.

Waren bis zum Ort noch einige Autos unterwegs, können wir sie nun während unserer Auffahrt an einer Hand abzählen. Nach dem Örtchen lässt die Steigung etwas nach und am Straßenrand tauchen einige Bäume auf.
Bei km 3 werden die paar Bäume zum Wald und Ausblicke gibt es nur zur linken Seite in Richtung der Schneefelder des Gran Sasso. Die Steigung ist stark zurückgegangen und liegt in diesem Abschnitt nur bei 4%. Die Straße schlängelt sich nun bis km 6,5 durch den Wald und es wird ab km 6 auch wieder steiler.

Eine Rampe läutet eine 2 km lange Passage mit 8% Steigung ein.

Nachdem die Bäume an der Straßenseite verschwunden sind, werden wir von einem imposanten Bergpanorama empfangen. Man weis gar nicht wo man überall hinschauen soll, das tiefe Tal von L'Aquila unter uns, die schneebedeckten Berge Parco Sirente Velino am Horizont, oder hoch über uns die Berge des Gan Sasso Massivs.
Wir fahren auf einen von ihnen zu, den Mte. Cristo.

Bei km 9 werden wir von  herrlichen Serpentinen empfangen. Mit bis zu 10% steigt die Straße auf diesem Teilstück. Auch hier sind die Ausblicke phänomenal. Wir haben die 1500 Meter Grenze überschritten und es wird empfindlich kälter. Auch nehmen die Schneereste an den Straßenseiten zu. Wir haben Ende April und der Winter ist in diesen Höhen noch nicht ganz verschwunden. Die Steigungen schwanken nun stark, mal sind es 9% und dann gehen sie wieder für wenige Meter auf 2% zurück.

So ist es ein schönes Radeln, denn die (fast) Flachpassagen geben immer wieder neue Kraft. Auch hier im oberen Teil der Auffahrt kann man sich an der schönen Landschaft nicht satt sehen. Einen km vor der Passhöhe absolvieren wir sogar noch eine kurze Abfahrt (10 Höhenmeter), dann setzt der letzte km mit 9% Steigung den Höhepunkt dieser Passstraße. Mit 1774 Meter über NN ist Fasso di Paganico auch der höchste asphaltierte Straßenzugang zu der Hochebene des Campo Imperator.

 

Passauffahrten und andere Anstiege in der Nähe

Pässe und Anstiege Idealer Standort / unser Standort
  • zum Campo Imperatore
  • Südost = Valico di Capo la Serra
  • Ost = Vado di Sole
  • West = Fossa Paganica
  • Süd = Santo Stefano > Hochebene
  • sonstige
  • Forca di Penne
  • Rocca Calascio

Idealer Startort: 

für Wohnmobil am See, an der Kirche in Santo Stefano di Sessanio
kein Wasser, keine Entsorgung aber super Lage und toller Ausgangspunkt für Radtouren

 
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