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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Italien
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Auffahrt:

Coppa di Mezzo


Gargano Anstieg nach Coppa di Mezzo auf einer größeren Karte anzeigen

  Südwestauffahrtauffahrt

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.

Gargano

SP 22 / SP 28

Borgo Celano

23,0 km

939 m

880 m

3,8 %

10 %


Beschreibung:

Der Halbinsel und dem Nationalpark Gargano haben wir 2 Mal, während unserer Italienreise, einen Besuch abgestattet. Während wir Anfang Februar die Anstiege von der Adriaseite gefahren sind, haben wir Mitte April die Anstiege auf der dem Landesinneren zugewandten Seite entdeckt. Einer davon führt auf einem der höchsten Straßen auf Gargano über den Coppa del Mezzo (939m).

Der erste Teil der Tour entspricht der Auffahrt nach Rignano Garganico. Zur Vollständigkeit hier noch einmal die Beschreibung.

Wir starten zu der 23 km langen Auffahrt am Straßenabzweig SP 22 / SP 28.
Schon von Weitem erblicken wir den, an einem steilen Felshang gebauten, kleinen Ort Rignano Garganico. Auch die schönen gemauerten Kehren sind von der Ebene her nicht zu übersehen. Verläuft die SP 22 noch in völlig flachem Gebiet, steigt die SP 28 sofort nach der Straßenteilung an.

Schnell liegt die Ebene unter uns und die Ausblicke auf diesen fruchtbaren Landstrich sind imponierend. 2 Kilometer schlängelt sich die Straße am Berghang hoch und die Steigung liegt bei 5 %. Führte die Straße bisher parallel zum Hang, geht es nach einer 90° Kurve direkt auf die steile Felswand zu.

Bei km 2,5 liegt eine etwas steilere 180° Kehre vor uns. Noch umfahren wir einen Vorgelagerten Hügel, aber immer wieder geht der Blick hinauf zu dem Ort. Er erscheint noch unerreichbar hoch. Bei km 3,6 gibt es die Möglichkeit einem kleinen Kirchlein aus dem 10. Jahrhundert einen Besuch abzustatten.

Die Straße macht nun eine 90° Linkskurve und vor uns liegen die sich an den Felshang schmiegenden 7 Kehren. Eine aufregender wie die Andere. Das Radeln ist bei einer Steigungsrate von 5-6% ein reiner Fahrspaß. Nur in den Kehren wird es mal ein wenig steiler, aber die 10% Marke wird dabei nicht überschritten.

Sieben der herrlichsten Kilometer überbrückt diese Kehrenfolge und die Aussichten dabei sind einfach gigantisch. Mal sind es die Häuser an der Felskante von Rignano, mal die weite Ebene und dann wieder der direkt über uns weiterführende Straßenverlauf.

Nach der 6.Kehre  führt die Straße genau auf das Örtchen zu, aber das Finale folgt nach der 7. Kehre, eine 500 Meter lange Rampe führt steil in den Ort hinein.


Nachdem wir den Ort hinter uns haben, steigt die Straße weiter an. Noch stehen einige einzelne Häuser an den Straßenseiten, doch Felder mit Geröll bestimmen das Landschaftsbild. Die Straße ist lange nicht mehr so steil wie im Serpentinenteilstück, doch ein heftiger Gegenwind erschwert die weitere Auffahrt.

Bei km 15 haben wir eine Höhe von 690 Metern erreicht und eine 2 km lange Abfahrt bringt uns nach San Marco. Bis zum Ort verlieren wir dabei 100 Höhenmeter. Dann steigt die Straße bis zum Kloster wieder an. Hier überqueren wir die Hauptstraße (SS 272) Da sie schwer einsehbar ist, ist hier größte Vorsicht geboten.


Wir folgen weiter der SP 22 und kommen in ein dichtes Waldgebiet. Die Straße ist auf den nächsten 2 km sehr schlecht (mit Schlaglöchern übersäht), da heißt es sich konzentrieren. Autos fahren an Werktagen hier kaum. Nur an den Wochenenden sind die Picknickplätze zur Straßenseite gut besucht. Der Straßenbelag bessert sich aber und einige schöne Kurven sorgen für Abwechslung. Mit 10% sind sie zudem sehr steil, aber sie läuten auch schon das Finale der Auffahrt ein. Noch eine Rechts/Links-Kurve und fast 1000 Höhenmeter liegen hinter uns.

 

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