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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Italien
1-5 | 6-10 | 11-15

Abruzzo_Castel-Monte_suedwest.jpg Auffahrt nach Castel del Monte Suedwest (10).jpg Auffahrt nach Castel del Monte Suedwest (11).jpg Auffahrt nach Castel del Monte Suedwest (12).jpg Auffahrt nach Castel del Monte Suedwest (13).jpg  

 

Auffahrt:

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.:

 

Castel del Monte

Apennin / Gran Sasso

SR 602 / SP 98

Castel del Monte

21 km

1359 m

1050 m / (100 m bergab)

6,6 %

10 %



Italien Apennin Rennradauffahrt nach Castel del Monte auf einer größeren Karte anzeigen


Beschreibung:

Wir befinden uns ca. in der Mitte zwischen Pescara und L'Aquilla. Unsere Standplatz mit dem Wohnmobil befindet sich in den kleinen Ort Ofena. Wir haben ihn darum gewählt, weil er mit 350 Meter über NN relaiv niedrig liegt. So haben wir die Möglichkeit Anstiege mit über 1000 Höhenmeter zu fahren, denn die größte Höhe im Apennin hat in etwa, mit ganz wenigen Ausnahmen, eine Höhe von 1600 m über NN.

Als höchsten Punkt unser heutigen Tour haben wir uns das Bergdorf Castel del Monte im Nationalpark Gran Sasso ausgesucht.

Wir starten am Straßenabzweig SR602 / SP98. Die SP98 ist mir auf der Straßenkarte wegen ihrer vielen Serpentinen aufgefallen. Der Abzweig befindet sich auf einer Höhe von 369 Metern und Calascio 1218 Meter. Der Ort ist aber nur eine Zwischenstation zum Bergdorf Castel de Monte. Zu dem wir nach einer kurzen Abfahrt noch einmal 200 Höhenmeter zu überwinden haben

Auf den ersten 2,5 km steigt die Straße nur leicht an und wir genießen die schöne Aussicht in die umliegende Bergwelt. Dann ist die erste Serpentine, es werden noch  11 folgen, erreicht. Nach der Rechtskehre führt die Straße auf ein Kloster zu. Die Steigung beträgt 6,5% und so lässt es sich, bei strahlendem Sonnenschein, herrlich fahren.

Im Vorblick baut sich aber eine Wand mit den weithin sichtbaren,  gemauerten Kehren auf. Dort hoch ist es aber noch ein langer Weg und wir berauschen uns bei der Auffahrt an den wechselnden Ausblicken ins weite Tal und den umliegenden Bergen. Sind die ersten 5 Kehren noch mit langen Geraden verbunden, folgen die Kurven nun Schlag auf Schlag. Schön können wir das Geschlängel von oben sehen. Die letzte Kehre ist viel zu schnell erreicht und es geht im großen Rechtsbogen um den Berghang herum.

Nach 10 km haben wir die 1000 Meter über NN erreicht und auch den Straßenabzweig nach Calascio. Die nächsten 200 Höhenmeter beginnen mit einer weiteren Kurvenkombination. Die Zwischengeraden sind aber viel länger und scheinen in den Himmel zu führen. Die Steigung ist weiterhin moderat und überschreitet nur in den Kurven schon mal die 7%. Hoch über uns taucht nun das alte Rocca Calascio auf. Der mittelalterliche Ort thront hoch oben auf einem Berg und ist eigentlich auch einen Besuch wert. Heute verzichten wir darauf und werden es bei der Gegenauffahrt nachholen.

Das Wetter hat sich verschlechtert und die schwarzen, tief hängenden Wolken sind zum greifen nah und verheißen nichts Gutes. Auf den nächsten fast 4 km geht es 100 Meter bergab. Bei den dunklen Wolken wirkt die Bergwelt bedrohlich. Dann taucht Castel de Monte vor uns auf. Noch trennen uns 3,5 km und 200 Höhenmeter. Die Straße zu dem Ort baut sich vor uns am Berghang auf, aber auch hier wird die 7% Marke nie überschritten. Dann ist das Bergdorf Castel de Monte auf einer Höhe von 1359 Meter über NN erreicht. Angesichts der bedrohlichen Wolken halten wir uns nicht länger auf und machen uns sofort an die Abfahrt.

Dazu nehmen wir nicht dieselbe Strecke, sondern fahren über Villa Lucia Degli Abruzzi nach Ofena zurück. Auch hier durchfahren wir schöne Serpentinen und beschließen diese in den kommenden Tagen hinauf zu fahren. Der Regen hat inzwischen eingesetzt und ein wenig betrübt beenden wir die Tour, im für uns nicht so sonnigen Italia.

 

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Pässe und Anstiege Auffahrten
Idealer Standort / unser Standort
  • zum Campo Imperatore
  • Südost = Valico di Capo la Serra
  • Ost = Vado di Sole
  • West = Fossa Paganica
  • Süd = Santo Stefano > Hochebene
  • sonstige
  • Forca di Penne
  • Rocca Calascio

Idealer Startort:

für Wohnmobil am See, an der Kirche in Santo Stefano di Sessanio
kein Wasser, keine Entsorgung aber super Lage und toller Ausgangspunkt für Radtouren

 

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