RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Frankreich

 

1-5 | 6-10 | 11-15

01_F_Vog_Col_de_Calvaire_ Nordauffahrt.gif Col de Calvaire Nordauffahrt (10).jpg Col de Calvaire Nordauffahrt (11).jpg Col de Calvaire Nordauffahrt (12).jpg Col de Calvaire Nordauffahrt (13).jpg  

 

Auffahrt:

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Ausgangshöhe über NN:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.:


Col de Calvaire Nordauffahrt

Vogesen

SilbermineTellure

Col de Calvaire

19,8 km

535 m

1142 m

770 m

4,8 %

10 %



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Auffahrtsbeschreibung

Tellure ist eine ehemalige Silbermine und liegt ca. 5 km südlich von Sainte-Marie-Aux-Mines. Die Mine dient heute als Schaubergwerk.

Hier starten wir zu unserer Auffahrt zum Col de Calvaire.

Nach dem Auffüllen der Trinkflaschen machen wir uns an den fast alpinen Aufstieg. 8 km der herrlichsten Passstraßen in den Vogesen liegen nun vor uns. Immer wieder überholen mich einige Rennradler aus Belgien. Sie machen hier für eine Woche ein Trainingslager und sind schneller unterwegs wie ich. Ich lasse sie auch bereitwillig ziehen und fahre mein Tempo und genieße diese Auffahrt. Nach 6,5 km ist der Col de Bagenelle erreicht. Er liegt auf einer Höhe von 907 Meter über NN.

Nur eine längere Kehre und 100 weitere Höhenmeter bringen uns, ich kann die Ausblicke kaum beschreiben, zum Col du Pre la Raves. Man meint, wir fahren an einer senkrechten Wand entlang. Es geht noch ein wenig weiter hoch und mit 1050 Meter ist das Schwerste geschafft.

Die weitere Strecke verläuft, von den Steigungen her gesehen, sehr abwechselungsreich. Immer wieder unterbrechen flache Passagen die weitere Auffahrt. Auch nach dem Col de Bonhomme geht's noch weiter bergauf.

Eine kurze Zwischenabfahrt bringt uns dann zum Col de Louchbach. Ein Honigverkäufer bietet hier seine Waren an. Inzwischen ist ein Radlerpärchen zu mir aufgeschlossen und fährt vorbei. Ich hänge mich an sie dran und gemeinsam geht es zum Col de Calvaire hoch. Beide haben schwer mit den Fliegen zu kämpfen, halten mich dabei aber fast fliegenfrei.

Oben werden sie von ihren Begleitfahrzeugen aus versorgt. Sie fahren noch weiter zum Grand Ballon. Wir haben aber mit dieser kurzen Rennradtour in den Vogesen unseren Aufenthalt in dieser schönen Gegend Frankreichs beendet. Noch heute Abend orientieren wir uns weiter in Richtung Süden. Etwas nachdenklich sind wir durch die vielen Soldatenfriedhöfe geworden und hoffen, dass es zu solchem Gemetzel wenigstens in Europa nie wieder kommen wird.

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