RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Frankreich

 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25

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Auffahrt:

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Ausgangshöhe über NN:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.:

Col de Pailheres Ostauffahrt

Pyrenäen

Ussom les Bains

Col de Pailheres

17,7 km

769 m

2001 m

1204 m

6,8 %

10 %



Col de Pailheres Ostauffahrt auf einer größeren Karte anzeigen

Auffahrtsbeschreibung

 

Wir fahren den Col de Pailheres erst zum Ende unseres Pyrenäenaufenthaltes. Warum? Ganz einfach, wir haben ihn schlichtweg übersehen. So sind wir Anfang September noch einmal in den östlichen Teil der Pyrenäen gefahren.

Wir stehen mit dem Wohnmobil in Ax les Thermes und kommen, nachdem unsere Rennradrunde uns über den Col de Pradel führte nach Ussom les Bains.

Der Ostanstieg zum Col de Pailheres beginnt an dem Straßenabzweig D 118 / D 16 nahe Usson les Bains.

Nachdem wir schon über viele km die D 118 das Tal mit geringen Steigungszahlen hinauf gefahren sind, steigt die Straße mit Beginn der D 18 mit 5% an. Schön zum warm werden.

Unsere Aufmerksamkeit wird auf den ersten 500 Metern auf die Burgreste die hoch über Usson zu sehen sind gelenkt. Nach 600 Metern zweigt nach rechts eine Straße ab, die für den LKW-Verkehr gesperrt ist. Wir biegen hier ab und haben 5 herrliche Serpentinen vor uns. Nach 2,5 km kommen die beiden Straßen wieder zusammen und führen gemeinsam dem Pass entgegen.

In Rouze, ein kleiner Ort rechts der Straße, ist die Streckenführung auf unserem GPS-Empfänger nicht ganz klar. Die Straße, die er uns leiten will, existiert anscheinend nicht. So fahren wir nach ein wenig Streckensuchen, die Hauptstraße weiter. Sie verläuft nach einer langen Linkskurve gegenläufig zu unserer Strecke. Nach 4 km ist die 1000 Metermarke über NN und der Straßenabzweig der D 116 erreicht.

Auf ihr biegen wir in einer 180° Kurve rechts ab. Dieser  Streckenteil ist steiler wie bisher und hat mit 15% Steigung die Höchstmarke des Anstiegs. So steil wird es aber noch 2 Mal. Bei km 6 ist Miianès erreicht. Vor dem Ort gibt es ein kurzes Flachstück und die Häuser sind TdF-mäßig ausgestattet. Spruchbänder und bunte Fahrräder zieren die Hausfronten.

Mit 10% Steigung führt die Straße durch den Ort. In einer langen Geraden, sie wird durch zwei Doppelkurven unterbrochen, geht es nun durch dichten Wald auf den Pass zu. Es ist aber noch ein weiter Weg bis dort hin und bei km 8,5 weicht der Wald und wir kommen zu einem wunderschönen Hochtal.

Viele Weidetiere, es sieht aus wie im Paradies, und doch sind es nur Schlachtviecher, sehen wir zu unserer linken Seite. Am Ende des Hochtales wird die 1500 Metergrenze überschritten. Die nun folgende Kehrenkombination führt uns aus dem Tal hinaus und es wird wieder waldreicher. Vor uns sehen wir nun schon das mächtige Bergmassiv des Pailheres.

Bei km 12 beginnt das Finale der Ostauffahrt. 20 Kehren mit 400 Höhenmetern auf 4,4 km gilt es nun zu überwinden. Eine Kehre davon schöner wie die andere.

Die Auffahrt erleben wir wie im Rausch. Herrlich immer wieder die Blicke in die Tiefe und als nach der 12 Kehre der Wald zurückweicht und die schroffen Felsformationen freigibt, wirkt das alles richtig unwirklich gigantisch. Es geht nur alles so schnell vorbei. Ca. 1,5 km vor der Passhöhe bieten sich uns noch mal 2 Alternativstrecken an. Eine Straße verläuft gradlinig auf den Pass zu und eine verschwindet rechts hinter einem Felsvorsprung.

Wir wählen die Rechte Möglichkeit und sehen auf dem Straßenbelag noch die Namen der TdF-Größen. Es ist auch die schönere Strecke zur Passhöhe, bringt sie uns doch noch einmal ein paar Serpentinen ein. Auch eine kurze Abfahrt gibt es, bevor die letzten 400 Meter der Passauffahrt beginnen. Dieses gerade Straßenstück fliegt man bei 4% Steigung förmlich bergan. An der Hütte auf dem Pass prangt groß 2001 Meter über NN. Wenn da mal nicht 2 Meter gelogen sind.

Diese grandiose Auffahrt hätten wir fast versäumt. Die Ostauffahrt zum Col de Pailheres, gehört mit den Auffahrten zu den Wintersportorten Luz Ardiden, Plateau de Beille und Hautacam zu den schönsten Anstiegen in den Pyrenäen.

 

Passauffahrten und Bergstraßen in der Nähe


Idealer Standort: Ax les Therme

Ax les Thermes liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Zwergenstaat Andorra. Die Straße dorthin (N20) ist sehr verkehrsreich. Doch gibt es für Rennradler auch abseits der N20 tolle Alternativen. Der lebhafte Badeort hat einige Hotels und auch Wohnmobilstandplätze. Sehr abgelegen sind die oberhalb der Tennisplätze.

 WOMO-Standplatz: N42 42 55.7 E1 50 28.4

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