RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Frankreich

 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25

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Auffahrt:

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Ausgangshöhe über NN:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.:

Col de Mentè Westauffahrt

Pyrenäen

Saint Bèat

Col de Mentè

9,6 km

500 m

1349 m

790 m

8,1 %

15 %



Col de Mentè Westauffahrt auf einer größeren Karte anzeigen

Auffahrtsbeschreibung


Wir sind nun schon seit Mai in den Pyrenäen und es ist inzwischen Ende August geworden. Bei unserem Pyrenäenaufenthalt fehlt bei den Passauffahrten noch die Westseite zum Col de Mentè. Die Ostseite hatten wir ja schon im Mai, auf einer Runde mit dem Col Portet d'Aspet fahren können. So fahren wir mit dem Wohnmobil, nachdem wir fast 14 Tage in Payolle verbracht haben, nach Saint Bèat.

Der Ort liegt an der N 125 im Tal der Garonne, kurz vor der spanischen Grenze. Im Ort versuchen wir noch dem kleinen Chateau, es liegt oberhalb der Stadt, einen Besuch abzustatten, doch alles ist verriegelt und verrammelt. So setzen wir unsere Fahrt in Richtung Col de Mentè fort.

Der Anstieg beginnt mit dem überqueren der Garonnebrücke. Es bleibt keine Zeit, sich langsam warm zufahren, denn unvermittelt beginnt die Steigung zur Passhöhe. Zur linken Seite sehen wir noch die Reste riesiger Steinbrüche. Aber so richtig haben wir dafür kein Auge, denn die Steigung beträgt von Beginn an über 8%. Die Temperaturen sind, lagen sie im Tal noch bei 34° Celsius sind, dank einer nagelneuen und noch warmen Straßendecke, auf über 38° Celsius angestiegen.

Bis zu dem kleinen Örtchen Boutx verläuft die Straße im leichten Linksbogen am Berghang hoch. Zur Rechten gibt es fantastische Ausblicke ins Tal. Es bleibt steil, doch die nun folgenden Kurven entschärfen das Ganze ein wenig. Kaum liegen sie hinter uns, haben wir ein 1 1/2 km langes, fast gerades Teilstück vor uns.

Die Steigung liegt durchgängig über 9% und dazu verschärft die heiße Luft, die von dem frischen Asphalt aufsteigt, die Situation. Wir sind froh als wir, am Ende der Geraden, an der Teerkolonne vorbei fahren.

Nun beginnt eine der schönste Serpentinenfolgen der Pyrenäenpässe. 17 wunderschöne Kehren liegen vor uns. Einige davon mit Steigungen von über 13%. Trotz der hohen Temperaturen sind sie der reine Fahrspaß. So langsam komme ich aber an meine Leistungsgrenze und nur mit allerletzter Kraft erreiche ich die Passhöhe. Das Rad fallen lassen und unter den Schatten spendenden Bäumen ausruhen, ausruhen und ausruhen ist das Einzige zu dem ich in der nächsten 1/4 Stunde fähig bin.

Nach der Pause reicht es dann doch noch dazu das Wintersportzentrum Le Mortis, es liegt noch einmal 100 Höhenmeter über der Passhöhe, zu erkunden. Die vorgesehene Runde über weitere Pässe lassen wir angesichts der hohen Temperaturen aus.

Die Westauffahrt zum Col de Mentè gehört für uns zu einer der schönsten, aber auch schwierigsten Pyrenäenanstiege. Leider ist er mit knapp 10 km nicht der Längste.

 

Passauffahrten und Bergstraßen in der Nähe

Idealer Startort: Bagnères de Luchon

Luchon liegt etwa 35 km südwestlich von Saint Gaudens. Der alte und schöne Badeort   ist ein guter Ausgangspunkt für schöne Radtouren in diesem Teil der Pyrenäen.
WOMO-Standplatz: N42 47 44.4 E0 35 55.2

Nach ein Paar Tagen in Luchon hatten wir, bei einer Rennradtour, den wunderschönen Lac de Genos auf der Westauffahrt zum Col de Peyresourde in Loudenvielle entdeckt. Unser Standplatz war genau auf der Ziellienie der TdF Bergetappe in 2007 in Loudenvielle.

N42 47 57.6 E0 24 26.9

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