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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Frankreich

 

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Auffahrt:

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Ausgangshöhe über NN:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.:

Höhenprofil

Col d'Azet Westauffahrt

Pyrenäen

Bazus-Aure

Col d'Azet

11,7 km

770 m

1586 m

762 m

6,5 %

11 %

GPS-Track


Col d'Azel-Louron auf einer größeren Karte anzeigen

Der Col d'Azet Val Louron befindet sich in den Pyrenäen in der Region Midi-Pyrenèes in dem Dèpartement Haute-Pyrenèes, Über ihn führt die kleine kaum befahrene Straße D 225. Sie verbindet Saint Lary Soulans mit Genos / Loudenvielle. Die Passhöhe wurde 1997 in der Tour de France zum ersten Mal einbezogen. Es folgte 1999, 2001 und 2005. Der Wintersportort in der Nordauffahrt, Val Louron, war auch schon einmal Etappenziel einer TdF Etappe im Jahre 1991.

Auffahrtsbeschreibung


Col d'Azet Westauffahrt ab Bazus-Aure

Bei unserem Aufenthalt in Payolle lassen wir den Anstieg zum Col d'Azet nicht aus. Unsere Passbeschreibung beginnt 5,5 km südlich von Arreau in dem kleinen Ort Bazus-Aure.

Wir verlassen das Örtchen in südlicher Richtung und folgen nach 250 Metern den Schildern nach Camparan. Schon nach 100 Metern beschreibt die kaum befahrene D 25 einen Rechtsbogen und steigt mit ca. 7,5% an. Das ändert sich nach 1,5 km und die Steigungsrate sinkt auf 3-4%. Die Ausblicke auf die, an dem dem Tal gegenüberliegenden Berghang verlaufenden, Straße zum Pla d'Adet sind imponierend. Wir können gar nicht glauben, dass wir erst vor einigen Tagen da hinauf gefahren sind.

Nach 2 km kommen wir zu dem kleinen Bergdorf Camparan. Hier sehen wir zum ersten Mal ein Schild zum Pass. Die Straße zieht sich bis Estensan, weiterhin nur mäßig ansteigend und ziemlich geradlinig verlaufend am Berghang hoch. In Estensan biegen wir links auf die untergeordnete Straße D 225 ab und folgen den Schildern zum Bergdorf Azet.

Das gemütliche Fahren hat sofort ein Ende. Mit über 9 % Steigung verläuft die Straße nun den Berg hinauf. Sie beschreibt dabei einen weiten Rechtsbogen und bei km 6 liegen 3 steile Kehren vor uns. Die Ausblicke in die grandiose Bergwelt ist einfach überwältigend. Immer wieder fällt dabei unser Blick auf den uns horrormäßig erscheinenden Wintersportort Pla d'Adet mit seinen skurril wirkenden Hochhäusern. Aber was tut man nicht alles dafür, um die Landschaft zu verschandeln.

Auch die Ortsdurchfahrt durch das kleine Dorf Azet bleibt steil. Unmittelbar nach der Kirche biegt die Straße links ab, führt für 800 Meter wieder nach Norden und mündet in eine 180° Kehre. In Gegenrichtung geht es nun fast ohne Autoverkehr wieder auf den Pass zu und so macht es uns nichts aus, dass die Steigungsrate so hoch bleibt.

Azet liegt nun schon weit unter uns und noch tiefer haben wir auch Saint-Lary-Soulan im Blickfeld. Nach einer fast einen Kilometer langen Geraden verläuft die Straße links um den Berghang. Nun rückt der noch weit und hoch vor uns liegende Pass ins Blickfeld. Die Berghänge bis dort hin sind grün und ohne Bäume. Hier hatte Jan Ullrich 1997 bei der TdF einen Einbruch und wurde von Bjiarne Ries hilfreich unterstützt. Noch sind es 2,5 km bis zum Col, die Steigung lässt auf dem nächsten km ein wenig nach und wir können für den letzten km, er steigt mit bis zu 9% an, noch etwas Kraft schöpfen.

Nach 11,7 km ist der Col d'Azet erreicht. Einige Touristen machen hier halt und erfreuen sich über die Ausblicke ins Neste-Tal zu der einen Seite, auf den wunderschönen See in Loudenvielle zur anderen Seite und auf die steil zum Pass verlaufende Straße des Peyresourde.

Die Ostauffahrt beginnt in Genos und ist nur 7,5 km lang. Dabei führt sie über 14 wunderschöne, aber auch steile Serpentinen. 622 Höhenmeter gilt es dabei zu überwinden. Auch hier gibt es wunderschöne Ausblicke ins Tal

 

Passauffahrten und andere Anstiege in der Nähe

Pässe und Anstiege Idealer Standort / unser Standort

Iidealer Startort: Arreau

Arreau liegt ca. 70 km Südöstlich von Pau sehr Zentral in den Pyrenäen. Nach Spanien gelangt man durch den ca. 32 km entfernten Bielsa-Tunnel. Auch die Auffahrt dorthin (durch den Tunnel kommt man allerdings mit dem Rad nicht) und zur Skistation Piau Engaly, ist eine Rennradtour wert.

Wir stehen mit dem Wohnmobil auf der Hochebene zwischen Tourmale und Aspin in Payolle
N42 56 14.5 E0 18 14.8

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