RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Frankreich

 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20

01_2007_Profil_Pyr_Skizentrum_S_Pierre_Martin_Nordwestauffahrt.GIF 02 Pierre Saint Martin PICT1521.jpg 02 Pierre Saint Martin PICT4387.JPG 04 Pierre Saint Martin PICT4390.JPG 05 Pierre Saint Martin PICT1291.jpg  

 

Auffahrt:

 

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Ausgangshöhe über NN:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.:


Arette Pierre Saint Martin

Nordauffahrt

Pyrenäen

Lanne Barleanes

Arette Pierre Saint Martin

28 km

 m

1600 m

1360 m

8,7 %

15 %



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Auffahrtsbeschreibung

 

Diese Auffahrt ist unser Geheimtipp und mit die Schönste während unseres Pyrenäenaufenthaltes.

Wir stehen mit dem Wohnmobil in Montory, einem kleinen Ort zwischen Tardets-Sorholus und Arette. Eigentlich verbindet hier die D 132 / Na 1370, Arette (Frankreich) mit Isaba (Spanien). Dies ist schon ein kleiner Passübergang und zB. für LKWs nicht geeignet. 

Bei dem Studium der Landkarten haben wir aber die kleine D 632 entdeckt. Sie führt von der D 918 bei Lanne en Barètus, über den Col d'Houcere, Col de Souscousse und Col de Soudet zum Skizentrum Arette de la Saint Martin.

Es ist eine sehr kleine Nebenstraße und wir sind nicht ganz sicher, ob die Straße überhaupt durchgängig eine feste Fahrbahnoberfläche hat. Die Karten von Garmin sagen nein. Wir probieren trotzdem, wenn nicht, fahren wir halt zurück denken wir uns, aber wir haben Glück.

Wir fahren von Montory in Richtung Arette über die D 918. Die Straße steigt leicht an und kurz vor Lanne-en-Barètus biegen wir rechts auf die D 632 ab. Die ersten 6 km nach dem Abzweig sind noch fast flach und im Vorblick haben wir die steilen, dicht bewaldeten Hänge des 1599 Meter hohen Pic de Isarbe. Rechts und links der Straße liegen einzelne Bauernhöfe und saftige Weideflächen.

Das ändert sich ab km 6, denn unverhofft, wir haben uns an das lockere Fahren gerade gewöhnt, steigt die Straße steil an. Waren es gerade noch weite Felder, so ist ab hier ein dichter Baumbestand zu beiden Seiten der Straße unser Begleiter. Mit wenigen Schlenkern führt die Straße auf den vor uns liegenden steil aufragenden Berghang zu.

Ich befürchte fast, es geht dort hoch, aber der Hang ist so steil und eine Straße kann ich weiter oben, wegen des dichten Waldes nirgends entdecken. Aber, tatsächlich, 17 der herrlichsten aber auch steilsten Serpentinen, bringen uns den Berghang hinauf. Der Fahrbahnbelag ist sehr gut und Autos sind hier so gut wie Fehlanzeige.

Trotz des dichten Waldes gibt es immer wieder die Gelegenheit, Blicke in die rundherum faszinierende Bergwelt zu werfen. Die Auffahrt ist einmalig und wir sind froh, trotz der fehlenden Infos zur Strecke, diesen Aufstieg unternommen zu haben. Der erste Pass der Col d'Houcere, wir erreichen ihn bei km 18, läutet einen Streckenabschnitt über eine Hochebene ein, von der die Ausblicke mit Worten nicht zu beschreiben sind. Zudem führt die Straße nun bis zum Col de Souscousse auf 4 km 215 Meter abwärts.

Am Col de Souscousse kommt von rechts die Straße von Saint Engràce dazu. Die Zwischenabfahrt ist nun zu Ende und der nächste Kilometer ist mit 10% Steigung nicht ohne. Bis km 26 verläuft die Straße wieder im Wald doch kaum, es ist nach der letzten Kehre, gibt der Wald die Sicht frei, sehen wir wie die Straße schön am Berghang auf den Col de Soudet zuführt.

Halbrechts vor uns sehen wir die schroffen Felsen des Pic d'Anie Massivs. Nach 27 Kilometern haben wir den Col de Soudet, er liegt an der Straßeneinmündung der 132 und D 113, erreicht. Noch sind wir nicht am Ziel, denn die letzten 1,5 km sind mit fast 8% Steigung nicht unbedingt als leicht zu bezeichnen.

Die Berglandschaft ist hier aber so schroff und imposant, ich würde sie sogar als schön bezeichnen, dass wir die letzten Anstrengungen gar nicht mehr richtig wahrnehmen. Nach 1360 Höhenmetern ist nach etwas über 28 Kilometern das Skizentrum erreicht.

Eigentlich wollten wir ja weiter über Isaba und Col de Eromendi/Col de Larrau fahren. Doch Astrid war in den vergangenen Tagen krank und ist noch zu schwach dafür.

Dieser Anstieg zählt für uns zu einem der schönsten unseres Pyrenäenaufenthaltes. Für die Rückfahrt wählen wir die Strecke über den Col de Labays und Col de Lie. Hier ist die Straße (D441) leider in einem sehr schlechten Zustand. So ist bei der Abfahrt höchste Vorsicht geboten.

Anmerkung: Die ersten 6 km mit einer Steigung von 1% fließen nicht in die durchschnittliche Steigung ein.

 

Passauffahrten und Bergstraßen in der Nähe

sowie kleinere Cols wie etwa

und Andere

Idealer Startort: Tardets-Sorholus

Tardets liegt 45 km südwestlich von Pau und ca. 12 km südlich von Moulon-Licharre

Hotels, Campingplatz (Allos),

An der Le Saison sind unterhalb des Marktplatzes 3 Stellflächen für Wohnmobile ausgewiesen.
N43 06 56.2 W0 51 46.8

Entsorgung: auf dem sehr schön gelegenen Campingplatz in Allos (ca. 1,5 km entfernt)

Bei dieser Auffahrt stehen wir mit dem Wohnmobil in dem kleinen Ort Montory
ca. 4 km östlich von Tardets

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