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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Spanien
Spanien Fahne

 

1-5 | 6-10

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Auffahrt:

Puerto de Bernedo


Rennradauffahrten in Nordspanien Puerto de Bernedo
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  Südauffahrt

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.

Nord-Spanien

Logrono

Puerto de Bernedo (La Aldea)

19,0 km

1000 m

634 m

3,3 %

13 %


Beschreibung:

Die Südauffahrt zum Puerto de Bernedo, dieser Name ist in einigen Straßenkarten angegeben, während auf der Passhöhe das Schild mit dem Namen La Aldea prangt, beginnt an der Ortsausfahrt von Logrono. Dieser Ort liegt auf der Strecke des Jakobswegs und ist eine sehr lebhafte Stadt mit einem Einkaufszentrum, dass selbst in Deutschland seinesgleichen sucht.

Die N 111-A steigt mit 2-3% an und wir folgen ihr 1,5 km bis zum Abzweig nach Oyon. Hier biegen wir links ab und kommen über eine stark frequentierte Straße durch den Ort. Oyon liegt schnell hinter uns und weit vor uns haben wir den Kamm des Bergmassivs Kantauri Mandilorroa.

Der markante Felseinschnitt des Puerto de Bernedo ist schon von hier aus sichtbar. Die nächsten 2,5 km sind leicht zu fahren.
Die Steigung liegt bei 2% und bis zum km 6 bleibt es auch so. Die weiten Ausblicke in die von der Farbe gelb geprägten Landschaft genießen wir.

Die erste schwierige Passage lauert bei km 6.  Ein paar kurze Wellen mit bis zu 13% Steigung. Leider sind sie aber zu lang, um einfach drüber zu treten. Bis km 10 haben wir gerade einmal 130 Höhenmeter hinter uns gebracht. 2 km vor Yècora, wir sind bei km 10, nimmt die Steigung zu. 6,8% beträgt sie bis zum Ort. Das ist so richtig zum Warmwerden.

Der Straßenverkehr ist stark zurückgegangen und das Fahren macht so einfach nur Spaß. Der blaue Himmel tut das Seine dazu. Immer wieder sucht mein Blick unser Ziel hoch oben auf dem Berg und es sieht noch so weit und so hoch aus. Die folgenden 2 Kilometer können wir uns noch einmal ausruhen, denn die Steigung ist wieder stark zurückgegangen und beträgt nur noch 2%. Die letzten 5 Kilometer sind einfach nur herrlich. Immer schöner wird der Ausblick auf das immer tiefer liegende breite Ebro-Tal.

Der Charakter der Strecke hat sich nun auch geändert. Verlief die Straße bisher fast geradeaus auf die Bergkette zu, geht es nun relativ stark ansteigend in mehreren Kurven bergauf. Dazu ist es beträchtlich steiler geworden, so beträgt die durchschnittliche Steigung auf den letzten 5 km 5,4%.

Wir haben einen guten Rhythmus gefunden und schon bald die letzte kleine Ortschaft, Meano, durchfahren. In der letzten Kehre haben wir links von uns einige Sendeanlagen des spanischen Fernsehens und zur rechten, zum Greifen nah, die Felsen des Gebirgskamms.
Die Passhöhe befindet sich in einem tiefen Felseinschnitt. Zum Süden hin gibt es von hier oben fantastische Ausblicke. Der Blick nach Norden wird allerdings durch viele Bäume stark begrenzt.


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