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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Spanien
Spanien Fahne

 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21

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Auffahrt:

Piko Arangioti


Piko Arangioti
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  Nordauffahrt

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.

Nord-Spanien (Baskenland)

N178 / NA 2200

Piko Arangioti

14,3 km

1340 m

800 m

5,5 %

17 %


Beschreibung:

Unseren Standplatz haben wir in Ochagavia. Dort findet am heutigen Tag die Radrundfahrt, Iraty-Extrem statt. ZUm Start wird ein ärztlicher Gesundheitsnachweis verlangt, woher sollen wir ihn nehmen? Außerdem sind wir nicht bereit 40 Euro Startgeld für eine Tour auszugeben, die wir alle Tage haben können und so haben wir uns als Alternative ein Highlight in dieser Gegend herausgesucht. Die Auffahrt zum Piko Arangioti.

Dieser Berggipfel ist 1368 Meter hoch, seine Südflanke fällt steil zum riesigen Stausee Embalse de Yesa steil ab und wird von großen Sendemasten geschmückt (verschandelt).

Die Auffahrt beginnt an der Straßenteilung N178 / NA 2200. Kaum haben wir die  N178 verlassen und befinden uns auf der NA2200, steigt diese mit 8% an. Die Steigung bleibt für die ersten 4 Kilometer bei durchschnittlich 7%. Ausblicke gibt es fast keine, einzig den Berggipfel mit den Sendemasten sehen wir hin und wieder vor uns. Noch kann ich kaum glauben, dass wir dort hinauf müssen, so hoch erscheint mir das noch.

Nach 4,5 km ist das kleine Bergdorf Bigotzan erreicht. Eine kurze Abfahrt erlaubt uns eine Erholung. Wir biegen auf die NA2201 ab und weitere, nicht ganz so steile 4 km folgen. Immer wieder verstellt dichter Baumbestand unseren Fernblick. Dort wo sich doch einmal eine Lichtung auftut, bieten sich uns herrliche Weitblicke in die Ebene.

Bei km 8,5 büßen wir in einer steilen Abfahrt fast 50 schwer erfahrene Höhenmeter ein. Nun wird die bislang gute Straße ein besserer Waldweg. Die Fahrbahnoberfläche war wohl mal asphaltiert, doch es tun sich immer wieder Abschnitte vor uns auf, wo wir keine Fahrbahndecke mehr vermuten.

Es ist eigentlich gut zu fahren nur in den steilen Kurven ist es auf „Split“ sehr rutschig. Im Wiegetritt fahren  entfällt, denn sofort dreht das Hinterrad durch. Der Wald wird nun spärlicher, aber es ist so steil, dass wir kein Auge für die Landschaft übrig haben. Der lose Untergrund verlangt zudem auch unsere volle Aufmerksamkeit.

So merken wir gar nicht, dass wir unserem Ziel sehr nahe gekommen sind. Schon liegt die letzte Kehre vor uns. Auch in dieser Kurve beträgt die Steigung noch 13%. Dann ist es geschafft, die Sendeanlagen auf dem Gipfel liegen vor uns und die Aussicht auf den Embalse de Yesa, er liegt fast 1000 Meter unter uns,  belohnt uns für die mühevolle Auffahrt

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