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Panorama im Vogelsberg: Der ganz normale Wahnsinn

Beteiligungsmodelle an der Windkraft


 

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Warnminute zur Energiewende?

veröffentlicht von hermann am 28 May 2016

Warnminute zur Energiewende lautet die Überschrift der LAZ auf Seite 22  der Ausgabe vom 27. 05.2016

Es folgt ein Bericht von einer handvoll EEG Subventionsabgreifer, die mit Plakaten in der Hand, sich stolz dem Fotografen präsentieren. Oder sollte ich besser schreiben "leidvoll"?

größere Auflösung bitte mit E-Mail anfordern

Um was geht es diesen Menschen, die hier auf den Dörfern die Fortsetzung des EEG-Subventionswahn einfordern?

Wollen sie ihre Heimat vor radioaktiven Müll schützen?
Wollen sie vielleicht wegen einer Klimakatastrophe den Eisbären retten?
Spielt gar der Untergang der Malediven eine Rolle bei den Menschen im Vogelsberg?
Bestimmt wollen alle diese Menschen ihren Kindern ein Stück Natur bewahren und sie sehen diese, durch die Braunkohletagebauen gefährdet.



Das sind alles ehrenwerte Gründe liebe EEG Profiteure, das wollen wir auch alles. Wir wollen aber noch mehr.

Wir wollen die Natur in unserem Land erhalten
Wir wollen das Landschaftsbild in unserem Land erhalten.
Wir wollen unseren fliegenden Mitbewohnern dieser Erde, ihren Lebensraum erhalten.
Wir wollen aber auch, dass unsere Gesundheit nicht aufs Spiel gesetzt wird
Wir wollen auch in Zukunft nicht auf eine unzuverlässige Stromversorgung angewiesen sein. Könnt ihr Energiewender eine Lieferung eures Windkraftproduktes garantieren?

Oder wollen sich Schneider, Luftstrom, OVAG und Co. einfach nur weiter an die Subventionen aus dem EEG bereichern?

Gründe der EEG Subventionsempfängern werden Vielfältig sein aber der Ulrichsteiner Bürgermeister Edwin Schneider bringt es in diesem LAZ Artikel auf den Punkt.

" Wenn bei der Errichtung von Windindustriegebieten (er redet natürlich von "Windparks" nur noch Betreiber zum Zuge kommen, die den günstigsten Strom.. . produzieren..., ist das das Ende ...de Windkraftanlagen der Eigenbetriebe der Stadtwerke Ulrichstein"..."Die Wertschöpfung vor Ort würde entfallen"

Etwas weiter im Artikel mutmaßt der Bürgermeister und orakelt, dass die 14 im Besitz der Stadt Ulrichstein befindlichen Industrieanlagen, 540.000 Euro in diesem Jahr erwirtschaften würden.

Weiter faselt er laut LAZ Bericht etwas von

"Chancen für Arbeit und Wertschöpfung in ländlichen Raum" 

Fangen wir bei der Arbeit an: Herr Bürgermeister Edwin Schneider, wie viele Arbeitsplätze sind durch die über 50 WKAs die im Stadtgebiet Ulrichsteins stehen, entstanden? Oder besser gefragt, wie viele Arbeitsplätze und kleine Unternehmen (Pensionen) wurden seit dem Bau der ersten WKA in Ulrichstein vernichtet?

Begrenzen wird diese Frage nicht auf Ulrichstein sondern auf den Vogelsbergkreis. Wo sind die Arbeitsplätze in der Windkraftbranche?

Nun zur Wertschöpfung, die in diesem Zusammenhang wohl eher Wertschröpfung heißen sollte.

Ulrichstein hat  ca. 3150 Einwohner.
Teilt man die jährlichen Gesamtkosten dieser Energiewende 25 Millarden EEG Umlage  plus 4,75 Milliarden Mehrwertsteuern, und 12 Euro pro Kopf zusätzliche Netzkosten. Dann kommt man auf einen Betrag von 383 Euro, die jeder Bundesbürger für diese unsinnige Energiewende aufbringen muss. Das bedeutet, dass die Ulrichsteiner Einwohner 1,2 Millionen Euro aufbringen müssen.

An anderer Stelle hatte BM Schneider einmal verkündet, dass die Windindustrie der Stadt jährliche Einnahmen von 900.000 Euro verschafft.

Nun rechnet man diese Einnahmen von dem Betrag den die Bürger der Stadt aufbringen müssen runter. Dann bleiben immer noch 300.000 Euro zusätzliche Kosten für die Ulrichsteiner Bürger.

Und  Edwin Schneider faselt von Wertschöpfung. Ich halte mich wegen der Milane sehr oft bei den Windindustrieanlagen auf und sehe auch hin und wieder Servicefahrzeuge.
Auf allen Fahrzeugen die ich bisher dort erblicken konnte, VB habe ich noch nie auf einem der Nummernschilder sehen können. Woher kommen die Arbeitskräfte, die die Ulrichsteiner Mühlen warten? 

In Gesprächen mit den Monteuren habe ich erfahren sie kommen aus Soest, Paderborn, Lichtenau. Aber aus dem Vogelsberg waren keine dabei.
Ich habe auch Baustellen der Windkraftanlagen besucht. Die Monteure kommen sonst wo her, aber aus der Region nicht. Sogar das Wachpersonal kommt oft aus dem osteuropäischen Ausland. Da stellt sich gleich die Frage: Was gibt es an den Baustellen eigentlich zu bewachen. Hat man Angst vor radikale Windkraftgegner?

Aber in dem Artikel ist selbstverständlich auch Freiensteinau aufgeführt. Unter anderem der Luftstrombesitzer Michael Häußer. Ein Mensch der technisch sehr bewandert ist und genau weiß dass 21 MW 35.000 PS bedeuten. und das groß an seinem Baustellenschild preisgibt.


Gerechter Weise möchte ich Michael Häußer darauf hinweisen, dass 21 MW nur 28.560 PS sind.
Aber wann geben seine Windindustriebauten diese Leistung ab? Wie hoch war die Leistung in der Zeit als Sie hier demonstrierten Herr Michael Häußer. Trugen in dieser Zeit ihre Landschaft zerstörende Subventionspropeller zu unserer Energieversorgung etwas bei?

Zurück zu dem Zeitungsartikel. Dort sind auch zwei Fotos der "Protest-", na ich würde sie als Geldgier- und Abzockerveranstaltung nennen, zu sehen.
Auf dem Bild aus  Ulrichstein sieht man den Bürgermeister der Stadt und auch Menschen in Arbeitskleidung. Der Protest fand an einem Werktag statt.

Nun eine Frage an den Bürgermeister:

  • Sind das städtische Mitarbeiter der Ulrichsteiner Eigenbetriebe?
  • Wenn ja, wurde diese Mitarbeiter für dir Teilnahme an der Protestveranstaltung bezahlt?
  • Wurde, wenn es Mitarbeiter der Stadt Ulrichstein sind, die Zeit für die Protestteilnahme, vom Lohn abgezogen?
  • Sind die restlichen Teilnehmer Anteileigner an Windindustrieanlagen?

    Und zum Schluss noch eine ganz wichtige Frage an Luftstrom und den Ulrichsteiner Bürgermeister Edwin Schneider:

  • Wie viel Strom haben die Windindustrieanlagen in Ulrichsten und Freiensteinau am Protesttag ins Stromnetz eingespeist?
  • Wie wollen Sie verhindern, dass sich Tage mit Totalausfall der Vogelsberger Windkraftanlagen, nicht wiederholen?

letzte Aktualisierung: 28 May 2016 um 11:20

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