home
 

BI Gegenwind Vogelsberg Ortsgruppe Engelrod bedankt sich für über 340.000 Seitenaufrufe

 klick auf's Bild


Panorama im Vogelsberg: Der ganz normale Wahnsinn

Beteiligungsmodelle an der Windkraft


 

Lieber Besucher dieser Seite---Diese Seite wird nicht mehr weitergepflegt--Bitte besuchen Sie uns auf unserer neuen Webseite---www.ww-vb.de---


 

TRP Einwände, abgelehnt, abgelehnt, abgelehnt...

veröffentlicht von hermann am 15 Oct 2016

Schon mehrmals habe ich mir nun die ortsbezogenen Anregungen und Bedenken zum Teilregionalplan Energie Mittelhessen zur Windenergie, angeschaut. Der RP Gießen hat auf sage und schreibe 328 pdf Seiten mit großteils 15 Anregungen oder Bedenken, fast ausnahmslos allesamt beiseite gewischt. Das heißt zu 99 % werden die Beschlussvorschläge, mit an wahrscheinlich grenzender Sicherheit, von der Regionalversammlung, Anfang November durchgewunken und abgenickt.

Ein Mitglied der RV wird sich wieder der Stimme enthalten mit dem Grund, der TRP gehe im nicht weit genug.

Was dann auf unsere Natur und Landschaften zu kommt ist für einen normalen Menschen kaum vorstellbar. Ich weiß, den letzten Weltkrieg mit über 40 Millionen Toten, konnte sich zuvor auch kaum Jemand vorstellen und trotzdem marschierte das deutsche Volk voran. Aber auch da gab es die Profiteure. Die deutsche Schwerindustrie  z.B. Da sind wir auch schon wieder bei dieser Energiewende.
Der Erfolg dieser Energiewende wird das zerstörte Land sein,  produziert einige Multimillionäre und ruft im Volk die Abzocker auf den Plan. Die, die sich mit Subventionen durchs Leben schlagen wollen. Sind Menschen, die ohne Gegenleistung aus den Taschen ihrer Nachbarn leben, Parasiten? Haben die Energiegenossen und Co, sich uns als Wirt ausgesucht? Als Wirt (Bürger), der entrechtet, ihnen ein schönes Leben beschert. Dann sind wir die Weihnachtsmänner und bescheren den Natur und Landschaftszerstörern ein schönes Leben.

Privilegierung, Vorrangeinspeisung, EEG-Umlage, an Allem scheint gedacht, nur an zuverlässige Stromproduktion und Versorgung, anscheinend nicht.


Schon jetzt bietet sich dem Natur- und Landschaftsfreund ein gar trauriges Bild unserer Mittelgebirge. Der gesamte Horizont ist übersät mit unnützen Windwahnbauwerken. Halt! Unnütz kann man nicht sagen. Den Projektierern, Bauherren, Hersteller, Transportindustrie, Waldroder, Grundstücksverpächter, vielen Kommunalpolitikern und vor allen die Banken, sind die, für eine Stromversorgung völligunnütze Windkraftanlagen, ein Segen.

Nie war der Griff in den Taschen der Bürger einfacher.

  • Was hatten sich unsere Bundespolitiker beim EEG gedacht?
  • Wollten sie fortschrittlich sein? Der Welt voran gehen?
  • Haben sie sich nicht über die Funktionsweise von Windmühlen informiert?
  • Wurde ihnen von irgendeiner Seite vorgegaukelt, Windkraft könne Kohle ersetzen?
  • Wann, oder bei wie viel Anlagen geht es los mit der Kohlekraftwerksabschaltung?
  • Wenn 26.000 Anlagen mit einer Leistung von weit über 41 GW es nicht vermögen, auch nur ein einziges Kohlekraftwerk zu ersetzen, bei wie vielen Anlagen, kann man damit beginnen?
  • Wenn im Jahr 2014 bis auf eine Leistung von 0,036 GW und im Jahr 2015 von 0,12 GW, alle andere installierte Windkraftleistung sich kollektiv zur Ruhe setzten, wer versorgt uns dann mit Strom?

Diese Flauten werden immer und ewig auftauchen, auch mit einer Vervielfachung der Anlagenzahl, ist da nichts zu retten. Kein Wind = keine Stromproduktion durch WKAs.


Welche Bundeskanzlerin, welcher Bundesminister, welcher Bundestagsabgeordnete, welcher Landespolitiker, welcher Kommunalpolitiker, kapiert das nicht?
Aber ich glaube, die kapieren es, nur das Geld ist wohl zu verlockend. Nie war er einfacher, der Bürgerbetrug.

Mit welchem Mix will man in Zukunft diese Stromerzeugungspleitemaschinen, ersetzen? Wer springt ein? 

Hatte ich doch erst vor ein paar Tagen noch die Antworten einer kleinen Anfrage im hessischen Landtag vor mir.

Auffällig war bei der Antwort zur Frage 9 des FDP Landtagsabgeordneten Rene Rock, nachstehend der Auszug daraus:

Frage 9. Welche Argumente wurden im Rahmen der Stellungnahmen von den Gemeinden im Einzelnen
vorgebracht?

Von den Kommunen werden überwiegend folgende Argumente vorgetragen:
Anregungen:
• Kommunale Wertschöpfung (kommunaler Haushalt),
• Wertschöpfungsmöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger,
• Kommunaler Beitrag zur Energiewende.


Dass die Anregungen 1 und 2 das Abkassieren ihrer Bürger erleichtern sollen, leuchtet ein. Die Anregung 3 jedoch von missverstandener Stromerzeugung und deren Versorgung zeugt.

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: "Kommunaler Beitrag zur Energiewende"
 

  • Was soll das sein?
  • Den eigenen Lebensraum vernichten?
  • Bäume, die für unseren lebensnotwendigen Sauerstoff dringend benötigt werden, zu fällen?
  • Wälder mit Millionen Tonnen Beton, zubetonieren?
  • Die Lebensqualität ihrer Bürger extrem beeinträchtigen?
  • Den Lebensraum vieler Vögel zu zerstören?


Das soll eine "Energiewende" sein? Wenn das eine "Energiewende" ist, frage ich mich, wer will das?  Wurde mit Absicht zuvor mit der Atomangst schüren, und einer fiktiven Klimakatastrophenangst, das Volk zuvor gefügig gemacht?
Mein Resümee, man muss Angst schüren und Lügen ständig wiederholen, dann funktioniert es auch eine Zeitlang mit dieser "Energiewende", jedenfalls solangees noch genug zuverlässig arbeitende Großkraftwerke gibt.  Und danach? Danach hat Niemand etwas gewusst und Keiner wollte das. Kennen wir schon....

 

Besonders interessant istd ie Umschreibung bei der Anregung das VRG Gebiet 5136 nach nordosten zu erweiter und deren Ablehnung
Anregung, bzw. Antrag:
Erweiterung des VRG WE 5136 in nordöstliche Richtung
Beschluss: Ablehnung
Begründung:
Gebiet kann aufgrund der Ausschluss- und Restriktionskriterien nicht als VRG WE ausgewiesen
werden; laufendes BImSch-Verfahren nicht gefährdet, geplanten WEA können wg. räumlicher
Unschärfe VRG WE 5136 zugerechnet werden

Was bedeutet das? Das bedeutet, dass die VRG Flächen in allen Himmelsrichtungen bedenkenlos erweitert werden können. Liebe Projektierer, insbesondere liebe OVAG, Sie haben es geschafft, Sie können WKAs bauen wo sie wollen. Eine "räumliche Unschärfe" kann auch mehrere Kilometer außerhalb einer VRG-Fläche bedeuten. Reine Auslegungssache

Im Klartext, es kann wegen gewichtige Ausschluss und Restriktionskriterien nicht als VRG Fläche ausgewiesen werden, aber wenn Jemand dort bauen will, kann er es ruhig, dann rechnen wir es den nächsten VRG Gebiet zu. Und seien wir ehrlich, dem Rotmilan und Co. ist es völlig egal, wo er erschlagen wird.


https://rp-giessen.hessen.de/sites/rp-giessen.hessen.de/files/content-downloads/Anlage%201%20zu%20DS%20VIII%20107%20-%20Synopse%20Steckbrief%20gr%C3%BCn.pdf

letzte Aktualisierung: 15 Oct 2016 um 12:36

Back

>>>>>> zu älteren Artikeln

>>>>>> Unsere Seiten durchsuchen?