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Panorama im Vogelsberg: Der ganz normale Wahnsinn

Beteiligungsmodelle an der Windkraft


 

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Kommentar in der AAZ "Chance oder Fluch"

Ist die Windenergie Chance oder Fluch für den Vogelsberg?  fragt Redakteur Joachim Legatis inseinem Kommentar in der AAZ. Seine Ausführungen dürfen nicht unwidersprochen bleiben
veröffentlicht von hermann am 26 Oct 2016

Chance oder Fluch

Kommentar von Joachim Legatis

Ist die Windenergie Chance oder Fluch für den Vogelsberg?

Zitat Joachim Legatis
Ich meine, eher eine Chance, wenn die Menschen der Region es richtig anpacken. Denn der bundespolitische Wind weht ja in Richtung naturverträglicher Energieträger., da werden die Vogelsberger nicht extra nach ihrer Meinung gefragt.

Eher eine Chance schreibt Joachim Legatis, eher eine Chance seine  eigenen Lebensraum total zu zerstören, oder sehen wir da etwas falsch?  Was sollen die Menschen im Vogelsberg anpacken?  Obwohl anpacken wäre das genau richtige, aber das gilt nicht nur für den Vogelsberg sondern für die gesamte Windkraftbranche, die mit allem was dazu gehört aus diesem Land verjagt werden sollte.

Diese Windkrafbranche verkauft dem Volk ihr Produkt als eine Alternative zu konventionellen  Stromerzeugung.  Das aber genau ist einfach nur eine unverfrorene Lüge, die von den Mitarbeitern der Medien auch noch kritiklos verbreitet wird.


Fragen Sie sich, Herr Legatis eigentlich auch wie zuverlässig Windkraftanlagen Strom produzieren?  Fragen Sie sich eigentlich warum trotz ca. 85 GW installierter Windkraft- und PV Leistung noch nicht ein einziges konventionelles 1 GW Kraftwerk abgeschaltet wurde?
Fragen Sie sich, warum trotz dieser wahnsinnigen installierter "Zufallsleistung" von 85 GW, der CO2 Ausstoß seit dem Jahr 2009 immer weiter ansteigt?

Nun kommen Sie uns nicht mit den günstigen  Benzinpreisen und die Deutschen fahren deshalb mehr und sorgen für den Anstieg. Solche Thesen werden von der EE-Lobby unters Volk gestreut um den Subventions-Reibach durch ihre Zufallsstromerzeugungsanlagen weiter zu rechtfertigen.


Sie schreiben naturverträglicher Energieträger. Schön wäre es, aber wie gesagt, der immer noch ansteigende CO2 Ausstoß sagt etwas anderes. Wie war das, als vor Jahren die Grünen Autobahnen verhindert hatten und sich wegen einer Gelbbauchunke an Bäume ketteten. Wo sind diese Naturschützer heute, wenn die Lebensräume von Rotmilan und Co. zerstört werden. Nein, nicht irgendwo an irgendeiner Stelle, Sie wissen es, deutschlandweit. Das der Vogelsberger nicht nach seiner Meinung gefragt wird, ist bei dieser "Energiewende" selbstverständlich.

Mit der Einführung der Windkraft als privilegierte Bauwerke im Außenbereich, waren die Weichen für die gänzliche Zerstörung aller deutschen Landschaften gestellt. Kein Mensch hatte 1999 daran gedacht, dass diese Anlagen mal über 200 Meter in den Himmel ragen.

Aber die

  • Naturzerstörung,
  • Landschaftszerstörung,
  • Lebensraumzerstörung,
  • Gesundheitszerstörung,
  • Immobilienwertezerstörung
  • und auch wir in Ulrichstein geschehen, die Zerstörung des gesamten Tourismus im Ort,

wiegen die Einnahmen, die Mitglieder der Energiegenossenschaft Vogelsberg, ausschließlich aus hoch subventionierten EEG Strom erzielen, nicht auf. Auch der kommunale Energieversorger OVAG zeichnet sich als Haupttäter dieses Zerstörungswahns aus.

Wie hatte der Chefredakteur der Gießener Allgemeine vor ein paar Tagen geschrieben, es geht um Menschen.

Zitat Joachim Legatis
Wenn also Großrotoren aufgestellt werden, dann bestimmt nicht in dicht besiedelten Raum. Da zeigt schon die schleppende Genehmigungspraxis in Südhessen, welcher Lobby hinter sich weiß.

Welche Lobby steckt denn hinter der Windkraft? Oder ist eine recht großzügige OVAG Spende für einen Verein, der ein Zeltlager in Ulrichstein betreibt, nicht doch irgendwie eine Art Bestechung. Genau dieses Zeltlager liegt ca. 600 Meter von einer beantragten OVAG Anlage entfernt und die Schallemissionen werden dort nach eigenen OVAG Gutachten überschritten. So etwas nennt man dann im RP Gießen: auf örtlicher Ebene zu lösen.

Zitat Joachim Legatis
Wir werden uns mit den unablässig drehenden Energieerzeugern arrangieren, wie wir uns an die vielen Sendemasten für Mobiltelefone und immer breiteren Autobahnen und LKW-Lawinen gewöhnt haben. Das ist schmerzlich für die sensiblen Mitbürger, die den Eingriff in die Natur ablehnen, sich an den Geräuschen der Rotoren stören oder von dem an sich unhörbaren Infraschall im Schlaf gestört werden.

Tja, Herr Legatis, unabhängig drehen, wäre gut aber das machen sie leider nur wenn der Wind weht und nur dann produzieren sie Strom. Genau aus diesem Grund sind die alten Windmühlen mit Elektromotoren ausgestattet worden. Wenn Windkraft so gut ist, wie Sie meinen, warum plädieren Sie dann nicht unsere Containerschiffe und Supertanker mit Segel auszurüsten und die Welt von der Schwerölverbrennung zu befreien.

Sehen Sie, auch auf den Weltmeeren gibt es Flauten und ein zuverlässiger Warenverkehr würde mit Segelschiffen unmöglich gemacht. Aber gerade bei der Stromversorgung ist Zuverlässigkeit gefragt. Schon Millisekunden Stromunterbrechung können ganze Industrien zum erliegen bringen. Sie sollten sich einmal die Einspeisekurven von Windkraftanlagen anschauen.

Die Jahreserträge interessieren mehr die Mitglieder der Energiegenossenschaften und WKA-Betreiber wie OVAG und Co. Dafür gibt es letztendlich die EEG Vergütung. Wie zuverlässig ihre Anlagen Stromeinspeisen ist bei dieser Energiewende egal und die Zuverlässigkeit im Stromnetz wird lieber den Multikonzernen aufs Auge gedrückt.

Und zu Ihrer, nach meiner Ansicht recht zynischer Bemerkung " von dem an sich unhörbaren Infraschall im Schlaf gestört werden." nur so viel: Warum ziehen sich Mitarbeiter bei  Röntgenaufnahmen Bleiwesten an? Merkt man doch gar nicht die Strahlung.

Zitat Joachim Legatis
Der Vogelsberg ist in Sachen Energie echte Peripherie, Rohstofflieferant, wie Afrika und Australien für den Weltmarkt.

Energie aus dem Vogelsberg - wenn der Wind weht- nur wenn der Wind weht.

Warum vermarktet die Energiegenossenschaft Vogelsberg nicht ihren Strom direkt? Wer würde Kunde werden, von einem völlig unzuverlässigen Lieferanten? Und dann noch zu einem völlig überzogenen Preis.

Zitat Joachim Legatis
Dann sollen wir wenigstens versuchen, möglichst viel von dem Kuchen abzubekommen - die Kommunalpolitik und die Energiegenossenschaft Vogelsberg zeigen Beteiligungswege auf. Wenn wir die Welle schon nicht aufhalten können, sollten wir wenigstens die Chancenutzen, auf ihr zu surfen.

Herr Legatis, Sie predigen Habgier. Damit rufen Sie zur Mittäterschaft an die Naturzerstörung auf. Sie fordern die Vogelsberger, denen die Natur noch nahe ist, auf, sich an ihren Nachbarn zu bereichern. Bei 25 Milliarden EEG Umlage, eine Milliarde zusätzlicher Netzkosten durch die EEs, dazu die darauf anfallenden Steuern, sind wir bei 30 Milliarden die und zur Zeit pro Jahr diese "Energiewende" kostet. Wenn ich diese 30 Milliarden Euro durch die Anzahl unserer Einwohner teile komme ich auf 386 Euro pro Kopf und Jahr.

Das bedeutet z.B.  für Ulrichstein: 3000 Ulrichsteiner Bürger müssen 386 Euro/Jahr aufbringen. Dem dortigen Bürgermeister Schneider wird es freuen.

Der heutige Tag, der 26.10.2016 ein ganz normaler Werktag, der Stromverbauch liegt in Deutschland um 8:00 Uhr bei 68,4 GW.
Windkraft mit seinen 26.5000 Anlagen und einer installierten Leistung von über 42 GW, steuert zu diesem Zeitpunkt 0,018 GW bei.
Solareinspeisung liegt bei 0,44 GW. Tja, Herr Legatis, Stromproduktions in Laienhand zerstört unser ganzes Land. Nur Strom zum richtigen Zeitpunkt liefern ist nicht Sache von Energiewendern.

Interessant dazu die Stromeinspeisung von der agora-energiewende
Aber vielleicht werden die Windkraftanlagen ja auch bei windstille alle abgeregelt und diese hochmodernen Anlagen würden im Normalfall auch bei Windstille, Strom liefern, möglich wäre es, oder werden wir doch belogen, Alternativlos und so....

Bildquelle agora-energiewende

Mit feundlicher Genehmigung der Alslelder-Allgemeine


Auch die BI Gegenwind-Vogelsberg hat eine PM zu der Alsfelder Allgemeine geschickt, die aber nicht gedruckt wurde, sonder eine abgespeckte Version als Leserkommentar. Das Interessante dabei ist, in den regionalen Medien hier wird für die Profiteure dieser windwahnsinnigen Landschaftszerstörung viel Platz eingeräumt. Für die Menschen, die die Zerstörung ihrer Natur nicht hinnehmen wollen, gibt nur wenig Raum in den Medien.

Die original Pressemeldung der BI Gegenwind Vogelsberg nachstehen

26.000 Windkraftanlagen nicht einen einzigen Haushalt zuverlässig mit Strom versorgen könnten.
Durch seinen Aufenthalt im Vogelsberg dürfte es Herrn Legatis nicht entgangen sein, dass der häufigste Betriebszustand von Windkraftanlagen der Stillstand ist. Und er sollte auch wissen, dass, wegen des fehlenden Windes stillstehende Windkraftanlagen, keinen Strom erzeugen.
Dass Windkraft keine Chance für eine naturgeprägte Region wie dem Vogelsberg ist, zeige sich sehr deutlich am Beispiel der Stadt Ulrichstein.
Noch im Jahre 1993 habe Ulrichstein mit Übernachtungszahlen von nahezu 100.000 Übernachtungen im Jahr die Tourismusstatistik im Vogelsberg mit deutlichem Abstand angeführt.
20 Jahre und 50 Windkraftanlagen später, sei Ulrichstein im Vogelsberg mit weniger als 9.000 Übernachtungen das Schlusslicht. Dafür halte die Stadt beim Bevölkerungsschwund, mit einer Wegzugsquote von mehr als 20%, einen Spitzenplatz in Hessen.
Auch habe sich am Schuldenstand der Stadt, trotz der immer wieder von Herrn Legatis verbreiteten “Success-stories” über die Millionengewinne durch Windkraft, nichts geändert.
Wenn man allein die pro Kopf Belastungen durch die Erneuerbare Energien-Umlage heranziehe, die jeden Bürger vom Säugling bis zum Greis mit etwa 300,- Euro pro Jahr (25.0 Mrd. Euro Umlage : 82.0 Mio. Bundesbürger) belaste, werde deutlich, dass der Vogelsberg als Stromlieferant  wieder einmal ein klarer Verlierer sei.
Bei einer Einwohnerzahl von etwas über 100.000 ergibt sich durch die EE-Umlage in der Region ein Kaufkraftverlust von ca. 30 Mio. Euro pro Jahr. Dieser Betrag werde sich wegen der jährlich steigenden Umlage progressiv weiterentwickeln. Jede weitere, installierte Windkraftanlage, werde dabei den Kostenanstieg befördern.
Es bestehen nach einer Überschlagsrechnung der BI-ler erhebliche Zweifel, dass die “kommunale Wertschöpfung” aus den ca. 250 Windkraftanlagen der Region, die sich im Wesentlichen aus Pacht- und Gewerbesteuererträgen ergibt, auch nur annähernd einen Wert größer als 10.0 Mio. Euro erreicht. Dies sei eine eindeutig negative Wertschöpfungsbilanz und es stellt sich die Frage, von welchem Kuchen Herr Legatis etwas abzuschneiden gedenkt.
Nachdem der Vogelsbergkreis schon als Wasserlieferant für Rhein/Main eindeutiger Verlierer ist, wird er als Stromlieferant erst recht ganz sicher wieder die A----karte ziehen.
Würde man den Empfehlungen von Herrn Legatis folgen, darin sind sich alle Gegenwind-Vertreter einig, stehe nicht nur die Energieversorgung, sondern die Existenz der ganzen Region auf dem Spiel.
Der Teilregionalplan, einschließlich seiner Stellungnahmen zu den Eingaben aus der 2. Offenlage, sei insgesamt ein Konglomerat aus Verdrehung von Fakten, Hypothesen, unbewiesenen Behauptungen, zweifelhaften Gutachten, Fiktionen, Ignoranz und einem tiefen Glauben an technisch-physikalische Wunder.
Anstatt die vorliegenden Ergebnisse der „mittelhessischen Energiewende“ verantwortungsvoll zu analysieren, einer kritischen Bewertung zu unterziehen und die absehbaren Folgen in einer Handlungsempfehlung der Landesregierung zu unterbreiten, mache man sich in der Regionalversammlung und beim Regierungspräsidium zum kritiklosen Erfüllungsgehilfen politischer Vorgaben aus Wiesbaden.
Obwohl die ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgen absehbar und bekannt sind, wird nach dem fatalistischen Grundsatz verfahren: Wenn das Ziel ohnehin nicht erreichbar ist, ist der Weg den man geht immer der Richtige.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen gehen die Gegenwindler zwar davon aus, dass die Regionalversammlung den vorliegenden Plan beschließen wird, ungeachtet dessen wird man die offensichtlichen Ungereimtheiten des TRPE schriftlich zusammenfassen und der Regionalversammlung vor der abschließenden Sitzung präsentieren.
Dabei hofft man auf Unterstützung der mittelhessischen Presseorgane.

 

letzte Aktualisierung: 05 Nov 2016 um 21:07

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