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Infoveranstaltung in Berfa

veröffentlicht von hermann am 02 Jul 2015

Zu hoch... zu nah..., zu viele...Wir sagen NEIN zum Windradwahnsinn

Unter diesem Motto stand die Infoveranstaltung am 01. Juli 2015  des Vereins Schöner Ausblick e.V.

Herr Jörg Köhler begrüßte ca. 60 besorgte Bürger im Sportlerheim in Berfa, einem kleinen Dörfchen bei Alsfeld.



Herr Köhler führte auf wie viele Windkraftanlagen in Hessen stehen, wie viel geplant sind und wie viele außerhalb von Vorrangflächen zur Nutzung der Windenergie stehen.

Auch der Ortsvorsteher in Berfa Heinz Stumpf begrüßte die, um ihre Heimat besorgten Bürger.



Dr. Ing Detlef Ahlborn machte in seinem Vortrag klar, wie viel Geld mit der für eine Stromversorgung unsinnige Windkraft vergeudet wird. Weiterhin zeigte er Grafiken und belegte anhand von Zahlenmaterial, dass Windkraft nie in der Lage sein wird, einen zuverlässigen Sockel im Grundlastbereich aufzubauen. So betrage der Anteil der Windkraft an unsere gesamte Energieeinsatz gerade einmal 1,2 %


Es sei ein leichtes, teile man diesen Anteil auf die restlichen Bereich wie Wärme und Verkehr auf, diese 1,2 % einzusparen und man erhalte den gleichen Effekt ganz ohne ein einziges Windrad. Er nahm sich in seinem Vortrag aber auch die Energiepolitik des Landes Hessen vor. Auch hier belegte er an Zahlen, wie aberwitzig das Vorhaben ist, in Hessen 28 Terrawattstunden Strom mit der Windindustrie zu gewinnen.

Bei einer Stromproduktion von 5 Millionen Kilowattstunden je Anlage, benötigt man 4700 Windindustrieanlagen in Hessen. Allerdings selbst wenn die Bürger sich mit dem Bau der Anlagen einhergehenden Natur- und Landschaftszerstörung gefallen lassen, es bleibt ein Problem, alle Anlagen produzieren nur bei ausreichend Wind Strom. Ohne wind produzieren diese Anlegen nur Eines, genau Nichts.

Nach einem Filmbeitrag zu Infraschallproblemen (Spiegel-TV) referierte Dr. med Martin Böhm zu diesem Thema. Fazit: überall gibt es mit Infraschall Probleme, es wird jedoch lustig weiter gebaut, ohne endgültige Klärung zu Gesundheitsgefahr zu haben.



Alexander Stein vom Verein Schöner Ausblick befasste sich anschließend mit den Problemen die Windkraft unserer Natur bereitet. So befindet sich in Deutschland der größte Teil der Rotmilanpopulationen. Dafür hat unser Land eine besondere Verantwortung, denn sonst sei der Rotmilan vom Aussterben betroffen.



Neben einigen Wortmeldungen trat dann der Bürgermeister der Nachbargemeinde Ottrau Norbert Miltz ans Mikrofon, gab sich als Windwahnbefürworter zu erkennen und warb dafür, dass sich die Bürger aus reiner Geldgier sich an Windkraft zu beteiligen und versprach ihnen 6,5% Rendite. Provokant fragte er Detlef Ahlborn was er denn für Alternativen zu bieten hätte. Diese Frage ist nur so zu verstehen, dass die Sichtweise dieses Bürgermeisters nur sehr eingeschränkt sein kann und sich ausschließlich auf die Ausplünderung des Bürgers bezieht. Hätte er den Vortrag von Detlef Ahlborn verstanden, aus dem klar hervor ging, dass Windkraft keine Alternative zu herkömmlichen Kraftwerken ist, dann würde er nicht verlangen eine Alternative für keine Alternative aufzuzeigen.
Aber tatsächlich hat Dr. Ahlborn schon in seinem Vortrag Alternativen aufgeführt, so erreicht man allein durch Einsparung bzw. Weiterentwicklung der Techniken bei Verkehr und Wärme, mehr wie Windkraft jemals leisten kann.

Wenn Herr Miltz schon versucht die Bürger auf eine Abzockertour zu leiten, dann sollte er sich dieses zu Gemüte führen:

Diemelsee: der wirtschaftliche Betrieb, selbst von neuen Anlagen, scheint für das Geschäftsjahr 2014 ein Desaster zu sein.
Es gibt in Diemelsee (u.a.) einen Windpark mit 10 Anlagen, der 2012 errichtet wurde. Sechs Anlagen davon sind im Besitz der Stadtwerke Hannover.
Diese 6 Anlagen haben laut Geschäftsbericht in 2014 einen Verlust von mehr als einer Million Euro „erwirtschaftet“ !


Was macht dieser Bürgermeister? Er verleitet Bürger zu Risikobeteiligungen, die generiert werden um unsere Natur und unsere Landschaften zu zerstören, dazu verbrennt er, durch die Entwertung der Immobilien seiner Bürger, Millionen von Euros.


Nach weiterer Diskussion wurde die Infoveranstaltung, mit emotional ergreifenden Worten von der Vorsitzende des Vereins Schöner Ausblick Dr. Sachiko Scheunig, beendet.
 

letzte Aktualisierung: 02 Jul 2015 um 20:17

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