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Panorama im Vogelsberg: Der ganz normale Wahnsinn

Beteiligungsmodelle an der Windkraft


 

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Informationsaustausch zur 2. Offenlage des TRP Energie in Gießen Buseck Teil 3

veröffentlicht von hermann am 05 Oct 2015

Für den Lahn-Dill-Kreis trat mit dem Landesvorstand des BUND Dr. Werner Neumann ein weiterer , in unseren Augen, potentieller Naturzerstörer und Faktenverdreher vor's Mikrophon in Groß-Buseck, anläßlich des Informationsaustausch der Regionalversammlung Mittelhessen zur 2. Offenlage des Teilregionalplans Energie Mittelhessen...


Dr. Werner Neumann Landesvorstand BUND Hessen

Dr. Werner Neumann vom Landesvordstand BUND Hessen begann seinen Vortrag mit allgemein schon hinlänglich bekannten Forderungen.

  • Raus aus der Atomkraft
  • Zielsetzung 100% erneuerbare Energie
  • Für Strom, Wärme, Mobilität
  • Inwieweit setzt Regionalplanung dies um?
  • Windenergie in Gesamtkonzept stellen
  • Positive Aspekte des TRPEM
  • Notwendigkeit der Nachbesserung

Kommentar
Schon der 1. Punkt Ihrer Kernpunkte ist so überflüssig wie ein Kropf Herr Neumann. Informieren sie sich und ich unterstelle einmal alle BUND Verantwortlichen nicht über das Zeitgeschehen? Ist dem Vorstand des BUND der vom Bundestag und Bundesrat beschlossene Atomausstieg  nicht bekannt?

Wer, wie der BUND im 2 Punkt 100% EEs fordert hat die Funktion einer Industrienation nicht verstanden.

Aber auch Punkt 3, Herr Neumann führt "Für Strom, Wärme, Mobilität" als ein Kernpunkt auf, ist unverständlich. Er hätte auch schreiben können "Für Sonne, Mond und Sterne"
Oder sieht Dr. Werner Neumann diesen Punkt in Zusammenhang mit Punkt 2 und hat ihn wegen fehlender Anzahl Kernpunkte nur als separaten Punkt aufgeführt?
Aber der aufmerksame Leser dieser "Kernpunkte" des BUND Hessen erkennt, der BUND hat nur laue Luft.

Und dann wird von Neumann, wie von allen EEG Profiteuren die Atom - und Klimakeule geschwungen. Mit Fotos von einem Braunkohletagebau, Öltürme und Nordpoleis.

Neumann betonte dass Windkraft, wie in Gelnhausen zum Anfang teilweise erschreckend wirke, mir 0,5 ha Flächenverbrauch aber sehr wenig Fläche beanspruche und bei den Menschen ein Gewöhnungseffekt eintrete.

Kommentar:
Natur und Menschen verachtend sind solcherlei Aussagen von einem Vertreter einer Naturschutzorganisation. Sein Motto, "ist dir der Schädel zugedröhnt, dann hast''e dich daran gewöhnt"

Der Dr. weist auch auf die Einnahmen für die Kommunen hin und auf die bereits vorhandenen Speichertechniken wie PtG. Mit seiner Folie Windenergie und Naturschutz weist er auf viel größere Gefahren für Vögel durch Hochspannungsleitungen hin.

Da Dr. Neumann bei PtG auf Mainova verweist, habe ich mit die technischen Daten der PtG Anlage angeschaut. Diese Anlage ist ein Pilotprojekt und liefert 60 m³ Wasserstoff  pro Stunde. Das heißt die Menge entspricht dem Volumen eines normalen Wohnzimmers.

Wenn das unsere Speicher sind dann gute Nacht Deutschland.
In diesem Zusammenhang habe ich gelesen, dass unser Gasnetz ein Volumen hat um damit Deutschland 30 Tage mit Strom zu versorgen. Tja, fehlen nur noch die entsprechenden Gaskraftwerke. Wer soll diese bauen, wenn mit dem Strompreis für eine kWh aus einem Gaskraftwerke nichts zu verdienen ist?

Folie 12 >Windenergie und Naturschutz<

Ein lösbares Problem
 

  • In Vergleich zu Hochspannungsleitungen, 4000-5000 Hsp.Masten in Mittelhessen, Autobahnen, Landwirtschaft hat Windenergienutzung relativ geringe Auswirkungen
  • Suche nach (Wind) ertragreichsten Standorten zur Minimierung der Anlagenzahl!
  • Vogelsberg mit geringsten Auswirkungen der Windenergie auf Naturschutz in über 25 Jahren
  • Artenhilfskonzepte umsetzen
  • Abschaltungen Spätsommer zum Schutz von Fledermäusen
  • Allerdings reicht Ansatz im TRPEM nicht aus - kein Repowering im Vogelsberg wo höchste Erträge - bedingt Ausweisung von ungünstigen Vorangflächen, die entweder Strom-Ausbauziele nicht erreichen oder insgesamt höhere Auswirkung auf Natur haben.
    Siehe im Detail im Beitrag von Martin Krauß

Kommentar:
Dr. Werner Neumann hat es nicht verstanden, Zufallsstromerzeugungsanlagen zerstören unsere Natur und unsere Landschaften, wie keine andere technische Einrichtung je zuvor auf dieser Erde.  Schon das Anführen von anderen Natur zerstörenden Techniken zeigt sein Unvermögen sich mit der Thematik Windkraft, ideologiefrei auseinander zusetzen.
Sein Punkt eins diese Folie heißt nichts anderes: "Die Anderen tun doch auch böses"
Oder noch anders ausgedrückt, " mein Nachbar hat Zwei tot gefahren, dann darf ich Einen tot fahren"

Zufallsstromanlagen können auch in der Summe nicht ein einziges herkömmliches Kraftwerk ersetzen.

Suche nach, Neumann schreibt Wind meint aber wohl Geld, ertragreichsten Standorten zur Minimierung der Anlagenzahl!

Weiß dieser Dr. Werner Neumann gar nicht was es heißt 28 TWh Strom aus Windkraft zu bereit zustellen? Ich weiß die Mühe lohnt nicht, denn Ideologen kann man nicht mit Fakten überzeugen, aber ich versuche es trotzdem.

28.000.000.000kWh = 28 TWh

Nun produziert eine Zufallsstromanlage in bester Lage im Vogelsberg 5.000.000 kWh
Nun teilen wir das Energieziel der Hessischen Landesregierung  mit WKAs 28 TWh/a zu erzeugen durch den Ertrag einer Anlage im windreichen? Vogelsberg
28.000.000.000 : 5.000.000 = 5600
Das heißt wir benötigen um 28TWh/a zu produzieren 5600 Zufallsstromanlagen in Bereichen mit einer Windgeschwindigkeit von 6 m/s

Tja, schon stehen wir da. Der Vogelsberg steht schon voller Zufallsstromerzeuger. na, ja, ca 25 können wir, dort wo der Wind mit 6 m/s im Jahresdurchschnitt bläst, noch hinstellen. Dann bleiben also noch 5575 Zufallsstromerzeuger, die in windschwächeren Gebieten aufgestellt werden müssen. Windschwächer, heißt weniger Stromproduktion. Folglich erhöht sich die Zahl der Anlagen um den geforderten Wert (28 TWh) zu erreichen. Gehen wir einmal von 7000 Anlagen allein für Hessen aus und legen für jede Anlage 10.000 m² Rotorfläche zu Grunde, lieber Herr Werner Neumann, und rechnen wir wieder:
7.000 x 10.000 = 70.000.000 m² Rotorfläche allein in Hessen

dann stellt sich die Frage und für einen Vorstand einer Naturschutzorganisation sollte das erst recht der Fall sein: "Wie viele Großvögel können diese Invasion der Todeszonen von Zufallsstromanlagen überleben?"

Auf den Unsinn den Neumann zu angeblich bestehenden Speichern zum Besten gab, braucht man eigentlich, angesichts dieser Lebensraumzerstörung unserer Vogelwelt nicht eingehen.

Nur am Rande: Dr. Neumann (BUND) verweist bei vorhandene Speicher auf ein Pilotprojekt von Mainova. Die Anlage erzeugt nach meinen Recherchen stündlich 60m³ Wasserstoff.
Das ist der Rauminhalt einen 5 mal 5 Meter großen Wohnzimmers Herr Neumann.

Und Dr. Werner Neumann spricht von vorhandenen Speichern!!!

 

Zum Ende seines Vortrags führt Dr. Werner Neumann auch noch, nach seinen Worten, "Mythos"Infraschall an. Als Beweis bringt er einen Verweis auf die Machbarkeitsstudie Infraschall und führt auf:

"Allgemein vorhandener Infraschall liegt weit unterhalb nachgewiesener Reaktionen. Infraschall ist auch vorhanden auch ohne Windkraftanlagen und egal ob die Anlage sich dreht oder nicht."

Kommentar:
Natürlich nicht die Passage:

" Es besteht somit Forschungsbedarf bezüglich der Häufigkeit des Auftretens, Art und Umfang von Beeinträchtigungen sowie von möglichen Gefährdungen der menschlichen Gesundheit durch tieffrequente Geräusche und Infraschall.


Eine im Zusammenhang mit Infraschall häufig untersuchte Geräuschquelle sind Windenergieanlagen. Die Veröffentlichungen zeigen, dass die Erfassung von Abstrahlung und Ausbreitung der Geräusche von Windenergieanlagen mit Unsicherheiten behaftet sind, die eine fundierte Geräuschprognose erschweren.

Mit wachsender Höhe der Windenergieanlagen durchschneiden die Rotorblätter ein stärker variierendes Windprofil. Es ist daher fraglich, ob das Abstrahlungs - und Ausbreitungsmodell für kleinere Windenergieanlagen auf moderne, große Anlagen übertragbar ist. Aufgrund theoretischer Betrachtungen von Strömungsakustikern ist nicht davon auszugehen 
Ein erweitertes Wissen über die genannten Vorgänge wäre aber nicht nur eine notwendige Voraussetzung für eine bessere Immissionsprognose."


Link für unsere Leser zur Studie.

Vor dem Hintergrund, dass die Machbarkeitsstudie weitere Untersuchungen fordert, sind Forderungen der BUND Hessen Verantwortlichen, nach schnellem und mehr Repowering, in einem anderem Licht zu sehen.
Den Mitarbeitern des BUND die unsere Natur und die Lebensqualität der Menschen mit solchen, auf dieser Veranstaltung gemachten Aussagen mit Füßen treten, haben in einer Naturschutzorganisation nichts zu suchen.

So kann sich Jeder selbst ein Bild über die Manipulationsversuche der BUND Vertreter machen. Aber solche, eigentlich der gesamten Studie oder Projekt widersprechenden Auszüge, scheinen bei potentiellen Naturzerstörer System zu haben.

Zum Abschluss seines Vortrages zeigt Dr. Werner Neumann noch mal eine Folie mit Bildern von einem Kraftwerksblock und 2 WKAs davor und einen Höhenzug mit 3 WKAs.

Wie ich schon schrieb, diese Energiewendeverkauf hat System - das brutale System der Naturzerstörung, Lebensraumzerstörung und der Volksausbeutung.

Kann damit eine Naturschutzorganisation leben?

letzte Aktualisierung: 07 Oct 2015 um 12:10

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Kommentar

von Achim Stephan am 05 Oct 2015
Sehr gute Arbeit Hermann!
da Power to Gas einschließlich Methanisierung nur Wirkungsgrade von ca. 30% erreicht, ist ein elektrischer Energieaufwand entsprechend 200m³ Gas nötig, um 60m³ Gas zu erzeugen.
Um die unerwünschten Leistungsspitzen der Windkraft zu nutzen muss eine sehr hohe Anzahl von Power to Gas Anlagen gleichzeitig in Betrieb sein. Es ist absolut unwirtschaftlich auch das letzte verbleibende Spitzchen auf diese Weise zu speichern. Wollte man mit Pumpspeicherkraftwerken Energie speichern, dann müsste man deren Wirkungsgrad ebenfalls berücksichtigen und eine größere Menge Windenergie mit einer größeren Anzahl an Windrädern erzeugen.

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