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Panorama im Vogelsberg: Der ganz normale Wahnsinn

Beteiligungsmodelle an der Windkraft


 

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hr-Info am 09.08.2015 zum Windwahn im Vogelsberg

veröffentlicht von hermann am 09 Aug 2015

hr-Info stellt in seinem Beitrag die Frage, wer gewinnt: "Naturschutz oder Biostrom?"

Richtig wäre die Frage: Wer gewinnt: "Naturschutz oder Naturzerstörung?" Aber diese Frage wurde mit der Einführung des EEGs schon vor langer Zeit in unserem Land beantwortet. Den Naturzerstören wurde per Gesetz, freie Hand gegeben.


hr-Info hatte am Sonntag d. 09. August 2015 einen Beitrag zum Windwahn im Vogelsberg. Auch Dietmar von der Borne kam zu Wort. Allerdings konnten in diesem Beitrag die Befürworter der Naturzerstörung ihre Lügen unters Volk bringen. So führte Herr Morber von der OVAG (Hauptprofiteur der Energiewende in Mittelhessen), an: Die Windindustrieanlagen würden sich von derzeit 123 Anlagen auf 28 Anlagen verringern.

Wer die ab 2011 gebauten Anlagen im Vogelsberg addiert kommt auf eine ganz andere Zahl

 

Standort Typ Leistung Anzahl
Alte Höhe e 82-e2 2,3 MW 2
Platte E 82-e2 2,3 MW 7
Bienes 1 u 2 E 82-e2 2,3 MW 17
Helpershain E 82-e2 2,3 MW 7
Engelrod/Hörgenau E 82-e2 2,3 MW 2
Meiches E 101 3,0 MW 1
Storndorf E 101 3,0 MW 1
Freiensteinau E 101 3,0 MW 11
Rixfeld E 82- e2 2,3 mW 3
Hartmannshain E 82  2,0 MW 3
Hartmannshain GE 1,5 MW 4
Schlitz GE 2,5 MW 12
Zwinberg E 82-e2 2,3 MW 1

 
Schon allein die Summe der Anlagen, die nach 2011 gebaut wurden, beträgt 71 Stück. Diese werden in den kommenden Jahren mit Sicherheit nicht zurück gebaut. Wie kommt Gerd Morber da auf 28 Stück? Der Bevölkerung ist es egal wessen Windindustrieanlagen ihre Natur zerstört, egal ob es Juwi, Abo-Wind oder OVAG Anlagen sind. Den Vögeln, die in 2 Teilen zu Boden fallen interessiert es auch nicht, ob OVAG sie tötet, oder Luftstrom.

Naturschutzgroßpojekt Vogelsberg?

Dazu propagiert Gerd Morber noch, die These, dass durch höhere Anlagen sich die Gefahr für die Vögel veringere. Am Beispiel Ulrichstein Platte kann man es sehr gut erkennen, was bei dem Repowering passiert ist. Die Anzahl der Windkraftanlagen hat sich dort von 13 auf 7 verringert. Das sind knapp 50 %. Die Gefahrenzone für die streng Art geschützten Rotmilane, hat sich dagegen um 300 % vergrößert. Das heißt die überstrichene Rotorfläche ist um das Dreifache gewachsen. Wo Morber hier weniger Gefahr für Großvögel sieht, bleibt das Geheimnis eines direkten Profiteurs der Windindustrie.

Zufallsstromerzeuger der OVAG, auf der Ulrichsteiner Platte. Hier ist die Gefahrenzone durch das Repowering um 300% vergrößert worden.



Dazu sind noch einige VRG Flächen im neuen Teilregionalplan im Vogelsberg vorgesehen. Auch da wird die OVAG herzhaft nach den EEG Subventionen zugreifen. Warum lügt Gerd Morber die Zahl 28 ins Mikrofon. Offenheit und Ehrlichkeit sind in dem Geschäft das einzig und allein die Subventionen aus dem EEG im Auge hat, offensichtich nicht angebracht.


Rotmilane vor der Berührung mit einem OVAG Rotor

In wenigen Jahren vom Rotmilan befreit, der Vogelsberg? Sieht so ein Naturschutzgroßprojekt aus?

Aber auch Edwin Schneider (BM Ulrichstein) schürt die Angst der Ulrichsteiner Bürger, indem er die Einstellung der ärztlichen Versorgung ankündigt, wenn die Stadt nicht an das Geld der Stromkunden kommt. Was für eine Welt?
Martin Söllemann vom Bundesverband der Windenergie vermutet das Gutachter im Vogelsberg wohnen und sie Gutachten pro Art geschützter Vögel erstellt haben, weil sie selbst genug von den Windindustrieanlagen haben. Was für eine Unterstellung.
Wie sagte eine Mitarbeiterin aus der Genehmigungsbehörde bei einem Seminar: Bei der Windkraft ist es wie im Krieg-Alles sei erlaubt.


Anmoderation zum Bericht von hr-Info
Hörfunk-Korrespondent Nicholas Buschschlüter

Das Gelingen der Energiewende ist eines der wichtigsten Projekte der schwarz-grünen Koalition in Wiesbaden. CDU und Grüne haben sich anspruchsvolle Ziele gesetzt. Bis 2050 soll der Stromverbrauch zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien kommen, die jetzige Windkraftleistung soll bis 2019 verdreifacht werden. Doch nicht nur im Rheingau geraten die Ausbauziele ins Stocken, da immer häufiger Gemeinden den Aufbau von Windrädern ablehnen. Auch im Vogelsberg könnte die Energiewende torpediert werden. Ein Entwurf für den neuen Teilregionalplan Energie Mittelhessen sieht nämlich strengere Regeln für den Betrieb der Windmühlen dort vor. Naturschutz gegen Biostrom, was wird sich durchsetzen? Unsere landespolitischer Korrespondent Nicholas Buschschlüter hat sich die Lage vor Ort im Vogelsberg angesehen.

Sehr geehrter Hörfunk-Korrespondent des hr-Info, Naturschutz gegen Biostrom? Wen meinen Sie mit Biostrom, Zufallsstromerzeuger in Vogelschutzgebieten? Wo, wie RP Witteck so schön sagt: " schon mal ein unvorichtiger Vogel in 2 Teilen vom Himmel fällt"

Biostom nennen Sie das, wo Wald gerodet wird für eine unstete Stromproduktion? Wenn sich, wie Sie als Frage formuliert haben "Biostrom" durchsetzt, dann ist der Lebensraum des Rotmilans endgültig zerstört. Wer ist dafür verantwortlich? Ich denke auch Redakteure die sich den Sprachgebrauch und der Wortschöpfungen der EE-Lobby kritiklos anschließen.

Schöne Grüße aus dem Vogelsberg

"Biostrom-Maschine" und Schlagopfer in Ulrichstein
bei Windstille hätte er Glück gehabt, wir aber keinen Strom, Kranich in Ulrichstein, zerteilt unter einer, hr-Info nennt sie  "Biostrom-Maschine"

und hier der Beitrag von hr-Info zum Windwahn im Vogelsberg

 

mit freundlicher Genehmigung von hr-Info

letzte Aktualisierung: 10 Aug 2015 um 17:08

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