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Panorama im Vogelsberg: Der ganz normale Wahnsinn

Beteiligungsmodelle an der Windkraft


 

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EULI Sitzung am 9.07.2015 Mittelhessen

veröffentlicht von hermann am 10 Jul 2015

Die Heimat der Rotmilane zur Zerstörung frei gegeben

EULI Sitzung am 9. Juli 2015 in Gießen

Das Ergebnis dieser Sitzung, wie nicht anders zu erwarten:
Die Landschaft in Mittelhessen ist der Zerstörungswut der Windkraftbetreiber freigegeben. Stromproduktion auf Dauer nicht garantiert.
Die, der Regionalversammlung empfohlenen Vorangflächen zur Nutzung der Windkraft, lassen den Bau von 180-190 neue Windwahnmahnmale zu.

Der Teilregionalplan 2015 Mittelhessen garantiert:

  • die Zerstörung von Lebensräume streng Art geschützter Vögel
  • das Töten von unzähligen Großvögel
  • die Zerstörung unzähliger Wälder
  • die Gesundheitsbeeinträchtigung vieler 1000der Menschen
  • die Zerstörung fast aller Mittelhessischen Landschaften
  • die finanzielle Versorgung einflussreicher Dorfbewohner
  • die Ausbeutung der Stromkunden über das EEG
  • die weitere Destabilisierung unser Stromversorgung
  • die größere Abhängigkeit von ausländischen AKWs
  • finanzielle Versorgung skrupeloser, gewinnsüchtiger Pseudostromproduzenten


Die Ausschussmitglieder haben der Regionalversammlung die  Empfehlung gegeben, (Einstimmig mit einer Enthaltung) dem Teilregionalplan 2015, so wie vom RP ausgearbeitet, zuzustimmen.

Wer sind die Mitglieder dieser Regionalversammlung Mittelhessen und wo wohnen sie? Ein Blick auf diese Karte macht sofort klar, warum diese Volksvertreter mehr Windwahn im Vogelsberg fordern. Sie wohnen dort nicht.


Auffällig für mich war in der Sitzung, dass das Ausschussmitglied Gerhard Schmidt (SPD) schon wiederholt in den Sitzungen auf ein Repowering in Helpershain hinweist. Warum macht er das. Gerhard Schmidt war Bürgermeister in Wettenberg und ihm ist sehr an ein Repowering im Hohen Vogelsberg gelegen. Gibt es da Verbindungen zur OVAG?

Dr. Gerhards führte für die Alte Höhe, goldner Steinrück und Ulrichsteiner Kreuz aus, dass sich durch den Abbau alter kleiner Anlagen und dem Bau neuer großen Anlagen, die Gefahr für den Rotmilan verringere.

Ein Faktencheck ergibt allerdings ein anderes Bild der Gefahrenlage für die streng Art geschützten Rotmilane aber auch für Schwarzstorche.

Durch den Abbau der kleinen WKA und den Bau größerer aber trotzdem nichtsnutziger WKAs vergrößert sich die Gefahrenzone (überstrichene Rotorflächen) um mindesten das doppelte, bei dem Bau von Mühlen mit 115 Meter Rotordurchmesser, aber vielleicht werden ja auch Schwachsinnmühlen mit 135 Meter Rotordurchmesser eingesetzt. Dann verdreifacht sich sogar die Gefahrenzone.


Wenn dann auch noch ein Ausschussmitglied, ich weiß seinen Namen nicht, davon redet, dass die großen Rotorblätter der neuen WIAs sich langsamer drehen, spricht das nur für seine Uninformiertheit.


Bereich Alsfeld


Bereich Homberg Ohm

Gemünden Felda

Kirtorf

Grebenau

Schlitz

Mücke

Feldatal

Schwalmtal

Lauterbach

Wartenberg

Lautertal

Grebenhain

Ulrichstein

Freiensteinau

 



Aber nun ist es klar, die Karten liegen auf dem Tisch, die Regionalversammlung wird den Teilregionalplanentwurf am 23. Juli zustimmen, der Rotmilan wird im Vogelsberg ausgerottet und dann stehen den Projektierern und Betreibern der Windindustrieanlagen, alle Flächen im VB zur Verfügung.

Alle Karten und Steckbriefe zum Teilregionalplan 2015

Link zum Artikel in der LAZ

letzte Aktualisierung: 13 Jul 2015 um 17:13

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