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Panorama im Vogelsberg: Der ganz normale Wahnsinn

Beteiligungsmodelle an der Windkraft


 

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Die neuen Natur-Zerstörungsflächen im Vogelsberg

veröffentlicht von hermann am 06 Jul 2015

Am 9. Juli 2015 tagt die Ausschusssitzung der Regionalversammlung Mittelhessen in Gießen.
Ort: Gießen, Altes Schloss Gießen, Brandplatz 2
Beginn: 11:30 Uhr im Netanya-Saal

Die Mitglieder der Regionalversammlung einmal dargestellt auf einer Googlemapskarte mit Pateizugehörigkeit und welche Gegend sie vertreten.

Rot= SPD Mitglied
Schwarz= CDU Mitglied
Grau= Freie Wähler
Grüne= Grüne

Auffällig ist, dass aus dem Hohen Vogelsberg kein unmittelbar von den Windwahnanlagen belastetes Versammlungsmitglied in der Regionalversammlung vetreten ist. So ist es z.B. ein Leichtes für einen SPD Vetreter Herr Schmidt aus Wettenberg, wie in der Euli-Sitzung im Dezember 2014 geschehen, ein Repowering auf dem Goldenen Steinrück in Helpershain zu fordern. Begründung, : "damit die Projektierer (OVAG) Planungssicherheit haben"

Nun wurde  eine neue Karte des RP Gießen die den Vergleich. von nicht zustande gekommenen, Teilregionalplan 2012 mit dem Entwurf 2015 darstellt, verteilt.
Ich beschränke mich einmal auf die Darstellung der VRG rund um Lautertal


Die vollständige Karte gibt es hier zum Download

Was sehen wir da für Ulrichstein, Lautertal und Lauterbach /Allmenrod?

Fangen wir bei Allmenrod an. Dort gibt es nun die Vorangfläche 5138.
Wie ist es möglich, dass diese Fläche auf einmal wieder auftaucht, denn sie war auf anderen Karten schon lange nicht mehr enthalten. Die Erklärung liegt darin begründet, dass die Regionalversammlung Mittelhessen ein naturschutzfachliches Gutachten in Auftrag gegeben hat und dieses Gutachten viele vorgesehene Flächen im Hohen Vogelsberg ausschloss.

In der Ausschusssitzung der Regionalversammlung (EULI) am 20. Dez 2013 forderte Frau Schmal (Grüne) daraufhin die Aufnahme von Flächen, die man wegen der Umzingelung der Orte gestrichen hatte.

So ist es kein Wunder dass die Fläche 5438 nun im Entwurf des neuen Teilregionalplanes wieder auftaucht. Da man mit Widerstand aus den Orten rechnete, unterstelle ich einmal, dass es kein Zufall ist, dass diese Fläche auch zu einen kleinen Teil auf Lautertaler Gebiet liegt.

Hier kann sich die Regionalversammlung der Gier des Lautertaler Bürgermeisters und der Gemeinderäte sicher sein. Sie wollen mehr Windwahnanlagen in ihrer Gemeinde. Schade das nur der Dirlammer SPD Fraktionschef Merz diese Anlagen aus seinem Fenster sehen kann und äußerst unzufrieden damit ist. Er hat nun zur Verhinderung der Anlagen den Rotmilan entdeckt.

Genau dieser Vogelart geht es, mit seinem Zutun im Gemeinderat, schon seit vielen Jahren an den Kragen. So warten auf dem Gemeindegebiet für das er mit in der Verantwortung steht 17 Schredderanlagen, die ihr blutiges Spiel tagaus, tagein betreiben.
Die überstrichene Rotorfläche entspricht in etwa der von 12 Fußballfeldern.
Wobei das Wichtigste jedoch ist, dass all diese Anlagen in keiner Weise eine Stromproduktion, geschweige eine zuverlässige Stromlieferung garantieren können.


H. Jung SPD Vors. EULI Ausschuss, will die Energiewende u.A. mit unsinnige Windkraft umsetzen.
Ob er sich schon einmal Einspeisedaten von den WKAs angesehen hat, oder ob er nur der Propaganda der "Erneuerbaren" glauben schenkt?



Dann gibt es das VRG 5137, es liegt zwischen Helpershain und Engelrod. War es in Vorgängerkarten noch Kreisrund abgebildet, hat es sich nun vergrößert. Und oh Wunder, es liegt auf dem Gebiet von Ulrichstein und zum kleinen Teil von Lauterbach. Hier regieren neben den Feldataler Bürgermeister Schlosser die BMs Schneider und Stock, die größten Schreihälse nach mehr Windkraft. Da haben bei diesem Gebiet 5137, wohl Stock und Schneider ordentlich Einfluss auf die Mitglieder der Regionalversammlung genommen.

So wird sich wohl die Rotorfläche durch ein Hochrüsten der Anlagen um das 2 bis 3fache vergrößern. Nach dem Motto: Wir geben dem  Rotmilan im Vogelschutzgebiet keine Chance zu überleben.

Wozu sind diese Vogelschutzgebiete seinerzeit eigentlich angelegt worden, gab es Geld für die Bauern dort? Wollte man die Vögel wirklich schützen? Nun da mit dem EEG ordentlich Reibach gemacht werden kann, lassen die Verantwortlichen ihre Maske fallen und zeigen ihre zerstörerische Fratze.

Da sind wir auch schon wieder bei Herrn Merz, dem SPD Fraktionsvorsitzenden der SPD im Lautertaler Gemeinderat. Verhindert er mit seiner Partei die Vergrößerung der Gefahrenquellen für den Rotmilan, oder ist der Rotmilan nur dort schützenswert, wo er selbst durch WKLA gestört wird?

Damit den Menschen im Hohen Vogelsberg das Leben endgültig verleidet werden kann gibt es zudem das VRG Gebiet 5136. Es liegt rechts und links von der Landstraße Helpershain - Ulrichstein. Hier ist man in der Regionalversammlung wohl darauf bedacht, auch dem Feldatalern etwas von den EEG-Zwangsgeldern zuzuschustern.

Schließlich braucht doch die Gemeinde Feldatal, trotz Einwohnerschwund, ein neues Ärztehaus. Da kann doch der Stromkunde für sorgen. Wäre es nicht besser, Feldatal ganz zu entsiedeln und hier eine großflächige VRG einzurichten. Dann kann man mitten in den Orten Windwahnanlagen aufstellen, ist ja keiner mehr da, den es stört. Und für zufällige Wanderer haben wir hier dann ein Ärztehaus.

Das VRG 5148 (Zwirnberg) lässt bestimmt noch 2-3 WKA zu. Schneider wird es freuen.
Wobei der Bürgermeister ganz neue Perspektiven im VRG 5145 (Alte Höhe) hat. Mit wie viel Anlagen wird er die Stadt Ulrichstein an der Ausbeutung der Stromkunden beteiligen?

Wir sollen den Menschen, die sich als Naturzerstörer in Mittelhessen hervortun endlich ein Gesicht geben. Hier sind sie, die Unterstützer der Profiteure dieser Energiewende.
Link zu den Mitgliedern der Regionalversammlung

letzte Aktualisierung: 06 Jul 2015 um 17:34

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