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Panorama im Vogelsberg: Der ganz normale Wahnsinn

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Bürgermeister haben eine große Sorge, sie kommen schlechter an das Geld der Stromverbraucher

veröffentlicht von hermann am 13 Sep 2015

Die Alsfelder / Gießener Allgemeine Zeitung hat das Problem mit der Ulrichsteiner Trinkwasserversorgung und nicht genehmigtem WKA-Fundament aufgegriffen, fühlt sich nun der LAZ, in Person von Redakteur Bertram Lenz, dazu berufen, ordentlich Stimmung pro-Zufallsstromerzeuger zu machen.



So lässt er nun, wie sollte es auch anders sein, die direkten und indirekten Fokushima-Profiteure zu Wort kommen. Fast eine ganze Seite, dürfen Sie ihren Unsinn mit den Zufallsstromerzeugern das Wort reden.

LAZ: Sechs Bürgermeister und eine große Sorge

Was können sechs Bürgermeister aus den Vogelsbergern Gemeinden für eine gemeinsame Sorge haben?

  • Frisch Luft?
  • Schöne Landschaft?
  • Oft unberührte Natur?
  • Sauberes Trinkwasser für ihre Bürger?
  • Vogelschutzgebiete in ihren Gemeinden in denen die Vögel ein unbeschwertes Leben führen können?
  • Häuschen ihrer Bürger die an Wert durch die herrliche Natur gewinnen?
  • Ein friedliches Miteinander ihrer Bürger?
  • Eine sichere Stromversorgung?


Nein das alles ist es nicht, wie man heute dem Lauterbacher Anzeiger entnehmen kann.

Es ist die gemeinsame Sorge, dass wegen des neuen Teilregionalplanes nicht genug EEG Gelder generiert werden können. Woher diese EEG Gelder stammen sollte jeden Bürger in unserem Lande klar sein. Nur für was 250 Euro sind, die jeder Bürger in unserem Land pro Jahr für das EEG aufbringen muss, das ist anscheinend sehr Vielen nicht klar.



Der Staat hat beschlossen, dass die Stromproduktion in unserm Land mit Zufallsstromproduktionsanlagen geschehen soll. Das ist eine feine Sache wie schnell viele Menschen feststellen konnten.
Nun soll Fokushima unseren Dörfern und vor allen Dingen den begüterten Bürgern, reichlich Einnahmen bescheren.

Für was bekommen diese Gemeinden und Pseudostromproduzenten ihre Einnahmen?

Für eine zuverlässige Stromlieferung? Nein, dafür nicht. Sie können liefern wann und wie viel sie wollen. Ob ihr Strom gerade benötigt wird oder nicht. Damit sollen andere klar kommen. Den EEG Stromproduzenten ist es nur an der Jahresmenge gelegen, dafür bekommen sie reichlich Geld, Und weil der Strom, den sie zu Unzeiten produzieren nicht so viel Wert ist, weil gerade kein Bedarf besteht, hat man ein Gesetzt geschaffen, das dem Stromkunden das Geld aus der Tasche zieht.

Ganz einfach geht das, man muss nur den Menschen verkaufen, man tue etwas Gutes. Man rette das Klima, oder so. Ach nein, das tut man ja nicht, weil man selbst Standesgemäß mit einem SUV unterwegs ist, (BM Stock, Lautertal). Schämt sich der Lautertaler Bürgermeister eigentlich das Wort Klimaschutz auszusprechen? Aber dann ersetzt man Atom, (geht das?)  mit Zufallsstromanlagen? Wohl eher nicht, zu oft fallen diese Anlagen als Totalausfall auf.

Aber die fossile Energie sei endlich und belaste zu dem unser Klima.
Das hatte man mir schon 1964 erzählt und eingeredet, das Erdöl reiche nur bis zum Jahr 2000.
Und wenn es knapp ist, warum werden so viele SUV in Deutschland zugelassen? Kann man da nicht auch mit einem Gesetz gegensteuern? Nein, das geht nicht, Freiheit für deutsche Bürger, das hört sich gut an und viele leben sehr gut damit.
Was interessiert uns Natur, was interessiert uns Lebensqualität?

Nun haben genau diese Vogelsberger Bürgermeister eine Resolution vorgestellt, die unsere Natur den Garaus bereitet und unsere Lebensqualität zerstören soll. Warum? Wegen der atomaren Gefahr? Wegen eines Klimawandels? Wohl eher nicht, sondern allein wegen der EEG-Knete



Da fordern, allen voran die hessenEnergie, die Bürgermeister Stang (Grebenhain) Klug (Laubach), Schlosser (Feldatal) Weitzel (Mücke), Stock (Lautertal) und Schneider (Ulrichstein) die Zulassungen von Windkraftanlagen außerhalb von VRG Flächen. Auf Flächen, die von Naturschutzgutachtern von der Nutzung von Windkraft ausgeschlossen wurden. Aber was soll's, die Bürgermeister gehen über (Vogel)Leichen.

Aber auch wenn wegen ungenehmigter Bauart eines Fundamentes die Trinkwasserquelle des Ortes versiegt, macht nichts. Erst Keime im Trinkwasser und nun kein Wasser mehr. Was kostet eigentlich das herankarren des Trinkwassers für Ulrichstein? Wer bezahlt das? BM Schneider aus der Portokasse, oder wird das auf die Bürger umgelegt? Oder springt der wahrscheinliche Verursacher die hessenEnergie großzügig ein?



Mit den geforderten Windkraftanlagen in Ulrichstein / Feldatal (Eckmannshain/Vogelsberg/Köppel) wird das Ulrichsteiner Dörfchen von zwei Seiten mit WKAs umringt. Nutzt man auch den goldnen Steinrück zu Repowering, dann ragen bald zig 200 Meter hohe Zufallsstromerzeuger in den Himmel. Arme Menschen in Helpershain. Da nützt es nichts, wenn ihr fast gemeinschaftlich gegen diese Bauwerke stimmt und die Unterschriften dem Bürgermeister gebt. Er stellt die Situation beim RP anders dar. Ulrichstein will mehr Zufallsstromerzeuger, heißt es da aus dem Rathaus.



Was interessier einen Klimaretter schon das dumme Landvolk mag Schneider denken.

Dann wird der ganze Bericht in der LAZ vom Redakteur BL mit dem Besuch von Schäfer-Gümbel vermischt. Er ist der Ansicht, wenn ich den LAZ korrekt zitiere:

"Seiner Ansicht nach müsse die Energiewende ein Höchstmaß an Dezentralität mitbringen..."

Wie gedenkt Schäfer-Gümbel eine sichere zuverlässige Stromversorgung Dezentral zu bewerkstelligen? Mit PV die ausschließlich Tags im Sommer nur fast zuverlässig funktioniert?
Mit 200 Meter hohen Zufallsstromanlagen die er von den Kommunalpolitikern des Geldes wegen in Naturschutzgebiete stellen lässt und diese zerstört?

"...ein Teil der Daseinsvorsorge"

sagt Schäfer-Gümbel laut LAZ. Er zerstört mit dieser Energiewende die Daseinsvorsorge der Menschen.

Zitat S-G Wir müssen den Lotteriegewinn Fokushima...

"...für die "Wertschöpfung" in den Kommunen halten"


Da fallen Schneider sofort eine Millionen Gewinn aus der Windkraft pro Jahr ein. Das rundet er der Einfachheit halber so um 100.000 € auf. Wenn denn die Zahlen überhaupt stimmen, oder rechnet er die Einnahmen für die Zuwegung mit den Aufwand seiner Fuhrparkmitarbeiter gegen?

Das falsche Spiel von Schneider und Co wird sofort klar wenn er für geplante 65 Anlagen 300 Millionen Investitionen rechnet und von Erträgen von 0,5 Milliarden kWh faselt. Die "rechnerisch" 100.000 Haushalte versorgen.
Sehr geehrter Herr Schneider warum "rechnerisch" sind Sie mit den Zufallsstromerzeugern nicht in der Lage, diese 100.000 Haushalte tatsächlich zu versorgen?



Da fällt mir noch eine Frage ein, auf der ich wahrscheinlich keine Antwort bekomme: Wie viel dauerhafte Arbeitsplätze werden für die 300 Millionen Euro in der Region eigentlich geschaffen? 

Foto auf der Webseite der Stadt Ulrichstein vom Schlossberg

Wenn sie ach so stolz auf die Zufallsstromerzeuger sind, warum ist dann dieses Foto auf der Stadt-Webseite und warum schwenkt man das Objektiv nicht einfach um wenige Grad nach rechts. Stören Ihnen die dann sichtbaren 24 Zufallsstromerzeugungsanlangen? Haben Sie Angst, dass Sie weitere Touristen abschrecken?

Die traurige Wahrheit vom Burgturm sieht so aus


Auch Bürgermeister Heiko Stock darf in dem LAZ Artikel seinen Senf dazu geben. Laut Bertram Lenz führt er die VRG-Fläche 5138 bei Allmenrod an. Dagegen habe sich der Gemeinderat Lautertal ausgesprochen. Aha! Warum wohl, weil bei diesem Gebiet für die richtigen Leute in Lautertal kein Geld zu verdienen ist?  Wie ist das in der Gemarkung Lautertal-Eichelhain? Dort wehrt sich die Stadt Herbstein dagegen, ist Herbstein weniger Wert wie Lautertal?

Oder verdienen an die geplanten Eichelhainer Zfallsstromanlagen die Richtigen? Will man darum 2 Zufallsstromerzeuger direkt auf Oberflächenquellen stellen, und so Kleinbiotope unwiederbringlich zerstören? Vielleicht sollte Heiko Stock einmal die Karte mit den Quellen bei der unteren Wasserbehörde einsehen und die Quellen mit den Standorten der WKAs abgleichen. Das wird er nicht, denn dann fällt sein selbst aufgebautes EEG Kartenhaus zusammen. Und wenn er in diesem Zusammenhang mit Enteignung spricht, denkt er an seine Bürger, deren Immobilien wegen der Zufallsstromerzeuger eine rasante Talfahrt gemacht haben? Nein mit Sicherheit nicht, Denkt er an die Folgen seines Handelns für die Altersversorgung seiner Bürger, die wenn eine Pflegebedürftigkeit eintritt, nun bei der Immobilienveräußerung mit Bruchteilen des ehemaligen Wertes rechnen können. Wer zahlt dann, wenn die Alterssicherung nicht reicht, wegen der WKAs?

Wenn Gerd Morber und sein Chef der hessenEnergie Frank darauf hinweisen, dass es noch nie so schwierig war mit den Genehmigungsanträgen, tragen sie, wie bei der unerlaubten Rüttelstopfbohrung, oder wie bei der Fa. Luftstrom in Freiensteinau geschehener unerlaubter Mehrrodung, ein großes Maß an Mitschuld.
 hessenEnergie, in Form des Mitarbeiters Morber verweist darauf, dass auf der Ulrichsteiner Platte im Jahr 2012, wo die alten 14 kleine Anlagen durch 6, was ja schon wieder gelogen ist, es sind dort 7 Anlagen der Marke Enercon E82-e2 gebaut, ersetzt wurden und die Leistung sich versechsfacht habe.
Was will Morber damit sagen? Kann er diese 6 fache Leistung nach belieben abrufen? Nein, rein zufällig leisten diese Anlagen je nach Wind bis zum 6 fachen der alten Anlagen. Das sechsfache leisten diese Anlagen allerdings nur bei Starkwindereignissen für wenige Stunden im Jahr. Oder gibt es an den OVAG Anlagen einen Schalter wo man bei Strombedarf die Leistung abrufen kann?

Dass sich mit dem Bau der 7 Enerconanlagen die Gefahrenzone (Todeszone) für die Großvögel  verdreifacht hat, verschweigt Morber geflissentlich.




Gerd Morber (OVAG) werden die Quellen in Eichelhain nicht interessieren, eine sichere und zuverlässige Stromversorgung auch nicht, er wird jeden Abend ein Dankesgebet sprechen und die göttliche Fügung des Tsunamis und die Haverie in  Fokushima in seinem Gebet mit einbeziehen. Nie war Fokushima so wertvoll wie bei der Windkraft.

Link zum gleichlautenden Artikel in der Oberhessischen Zeitung, auf dem sich unser Beitrag bezieht

letzte Aktualisierung: 13 Sep 2015 um 17:10

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