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4.04.2016 AAZ meldet : Ulrichstein, Zwei Rotoren genehmigungsfähig.

veröffentlicht von hermann am 04 Apr 2016

4.04.2016 Alsfelder Allgemeine Zeitung meldet: Ulrichstein, Zwei Rotoren genehmigungsfähig.


Ist es der hessenEnergie gelungen, die naturschutzfachlichen Gutachten der Regionalversammlung aushebeln?

Seit 4 Jahren laufe der BImschG Antrag für 4 Großrotoren, die nach dem Zufallsprinzip arbeiten und ausschließlich bei Wind Strom erzeugen, die aber dazu auserkoren wurden um unsere Energiewende zu schultern.

Wie Edwin Schneider, einer aus der Windwahnkaderschmiede Freiensteinau stammend und derzeit Bürgermeister in Ulrichstein, in der Alsfelder Algemeinen Zeitung verkündet, hat hessenEnergie es wohl mit eigenen Gutachten geschafft, die von der Regionalversammlung Mittelhessen in Auftrag gegebenen Gutachten zu entkräften. Nun, man höre und staune ist der Rotmilan und Co, im Vogelschutzgebiet im Bereich Kopf/Köppel, bald Geschichte.

Was interessiert auch die hessenEnergie und BM Schneider der Vogelsberg? Es geht ihnen um's Geld um viel Geld und vor allen Dingen um unser Geld. Das macht Schneider in der AAZ wieder einmal deutlich. Zitat: "Die Grundstücke sind im städtischem Eigentum, das würde der Stadt deutlich höhere Erlöse aus der Verpachtung der Grundstücke bringen...."
weiter führt er aus: "Noch ist nicht klar wie es weiter geht, denn vermutlich muss eine Umweltverträglichkeitsstudie erfolgen"

Aber Herr Schneider, davor brauchen Sie und die hessenEnergie sich doch nicht zu fürchten.
Gerd Morber, Mitarbeiter der hessenEnergie weiss doch wie der Hase läuft. Er hat doch reichlich Erfahrung mit Bau von  Zufallsstromerzeugungsanlagen in Natura 2000-, Vogelschutz-, und FFH-Gebieten. Dann wird als Ausgleich für die in absehbarer Zeit,  erschlagenen Milane und Bussarde, sowie Schwarzstorche, irgendwo Fischtreppen gebaut.

Die staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg, in der alle Schlagopfer gemeldet wurden (fast ausschließlich Zufallsfunde) verzeichnet allein für Ulrichstein / Lautertal 11 tote Rotmilane. Die Tötung eines Vogels bei der Aufzucht, zieht in fast allen Fällen weitere Tote Milane, nach sich.

Link:   zur Vogelschutzwarte Brandenburg

oder direkt zur Schlagopfer-Datei

und hier zum Meldebogen

 
Wie aus dem Zeitungsartikel der AAZ hervor geht, betrachtet der Ulrichsteiner Rathauschef die Entwicklung bei Genehmigungsverfahren mit Skepsis.
Er befürchtet das 173 Anlagen nicht repowert werden dürfen. Warum ist da Skepsis angebracht Herr Schneider?
Haben diese Anlagen in der Vergangenheit zu einer Senkung des CO " Ausstoßes in Deutschland beigetragen? Selbst im Jahr 2016, als 27.500 Zufallsstromerzeugungsanlagen in Deutschland ihren Betrieb versahen, ist der CO" Ausstoß angestiegen. Es gibt doch die Vorrangeinspeisung für all diese Anlagen, also hätten sie doch mit einer Leistung von über 40 GW, konventionelle Kraftwerke zurück drängen müssen und maßgeblich die Senkung des CO 2 Ausstoßes bewirken müssen.

Aber ein Herrn Schneider geht es nicht um eine sinnvolle Energiewende, sonst müsste er der Natur- und Landschaftszerstörung durch Windkraftanlagen, Einhalt gebieten. Ihm geht es darum, auf möglichst einfache Weise an das Geld der Bürger zu kommen und genau das bietet das EEG.  
Ob dies ausschließlich zum Wohl der Gemeinde geschieht, mag ich kaum glauben.
Von einer sicheren zuverlässigen Stromerzeugung habe ich noch kein Wort von Bürgermeister Schneider vernommen.

letzte Aktualisierung: 04 Apr 2016 um 13:56

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