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Droht aus Wiesbaden ein Rückzieher in Sachen Leitfaden Windkraft?

Veröffentlicht von Administrator am 22 Feb 2013
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Droht aus Wiesbaden ein Rückzieher in Sachen Leitfaden Windkraft?

Zur Inbetriebnahme einer Windkraftmonsteranlage in Ulrichstein gab es hohen Besuch. Aus Wiesbaden reiste extra der derzeitige Ministerpräsident Bouffier an.
Einer der Haupttäter an der Naturparkzerstörung, der im Aufsichtsrat der Ovag sitzende Landrat Görig, stimmte auch gleich ein Gejammer bezüglich des Leitfaden Windenergie an. Da haben die Bürgermeister doch schon so viel Arbeit investiert, in der Planung und Umsetzung der Energiewende und sich schon so auf die sprudelnden Einnahmequellen gefreut und nun dieser unsägliche Leitfaden zum Schutz der Naturgebiete.

Anhand von Zahlen soll Ulrichsteins Bürgermeister Schneider dargelegt haben, was für enorme Vorteile die Windkraft seiner Gemeinde bringt. Was mögen das für Zahlen gewesen sein?

Die Einnahmen für die Verpachtung der Gelände von Windkraftanlagen?
Die Vorteile der Bürger bei der Abwassergebühr? (Ulrichstein hat, obwohl mit Abstand die meisten WKAs, mit die höchste Abwassergebühr im gesamten Vogelsbergkreis)
Wohlstand der den Einwohnern zu gute kommt?

Hat er auch einmal in Helpershain und Unter-Seibertenrod nachgefragt, wie dort die Monsteranlagen gesehen werden?

Dann widerspricht sich Buffier (Es gebe verschiedene Interessen, und es sei eine Kunst diese auszugleichen...) Doch deutet der Ministerpräsident schon einen Kompromiss zu Nachteil des Naturparks und Vorteil der geldgierigen Bürgermeister an: "Das Schutzbedürfnis der Natura-200 Gebiete werde anerkannt, doch sollte es Ausnahmen geben können.  Nach dem Motto: für Geld macht der Mensch alles


Die Hauptverdiener von der hessenEnergie Meixner und von der Ovag Schwarz zweifeln zudem ein TÜV Gutachten an bezüglich der Windgeschwindigkeiten im Hohen Vogelsberg. Sie verweisen auf eigene Gutachten die höhere Windgeschwindigkeiten ergeben. Wer für das eigene Gutachten zahlt, bekommt auch sein erwartetes Ergebnis.

Bei der drohenden Absenkung der Vergütung durch die Bundesregierung, schreien Meixner (Vorstand hessenEnergie) und Schwarz (Vorstand Ovag) laut auf. Na, klar, sie sind die eigentlichen Profiteure der Erneuerbaren Energien und Haupttäter an die Zerstörung des Naturparks. Nun drohen sie offen, dass in diesem Fall keine WKAs mehr gebaut werden. Reine Erpressung nenne ich das.
Nun sind sie sogar besorgt, dass es, bei einer Absenkung der Vergütung keine Beteiligungen an den "Bürgerwindparks" = "Mittäterschaft an Naturzerstörungsanlagen" mehr geben würde.

Die EEG sollte eigentlich einmal eine Anschubfinanzierung der Erneuerbaren Energien sein. In wenigen Jahren ist der Besitzer von enercon (Windkraftanlagenhersteller) zum reichsten Mann in Niedersachsen aufgestiegen. Für mich ein Beleg, dass es höchste Zeit ist die Windkraftanlagen nicht mehr weiter mit der EEG zu subventionieren. Die Zeche zahlt der kleine Endverbraucher, in Bar und mit der Zerstörung seines Lebensraumes.


 

Zuletzt geändert am: 26 Feb 2013 um 20:37

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