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(Rennradtour im Hohen Vogelberg 01) 50 km, 930 hm
Bei den Radwegen handelt es sich um
gute, asphaltierte Wirtschaftswege.
Wir starten "An der Teichmühle" und fahren in den
kleinen Ort Engelrod hinein. Aber schon an der ersten Kreuzung halten
wir uns rechts und kommen nach ein paar Metern auf einen als Radweg
ausgeschilderten Wirtschaftsweg. Wir folgen ihm in Richtung Oberwald.
Die Straße steigt bergan und noch können wir zum Tal hin einige
Ausblicke über Engelrod erhaschen. Schon bald fahren wir in ein
Waldgebiet hinein und die erste Steigung ist beendet. Es waren schöne 35
Höhenmeter zum warm werden. Es geht nun fast einen Kilometer geradeaus
und dann macht der asphaltierte Fahrweg eine Kurve im spitzen Winkel
nach rechts. Waren wir im Wald schon fast auf 600 Meter über NN, führt
die Straße in einer kurzen Abfahrt hinunter zu der kleinen Brücke über
dem Bächlein Lauter.
Anschließend steigt die Straße wieder an und wir
kommen nach Rebgeshain. Wir biegen nach links auf die L3139 ab und
verlassen die Landstraße nach ein paar Metern schon wieder, denn wir
folgen den Radwegschildern zu Hessens höchstgelegener Stadt: Ulrichstein.
Unsere Tour führt uns weiter, autofrei durch eine
waldreiche Landschaft. Die kleinen Hügel in diesem Teil der Tour stellen
keine Probleme dar. Nach 6,5 km haben wir Ulrichstein erreicht. Auf
unserem Weg nach Bobenhausen, dort soll unseren Startpunkt zum Hoherodskopf sein, wählen wir die L31692. Das heißt wir biegen rechts ab
und befinden uns auf einer langen Abfahrt. Autos stören in der Abfahrt
weniger als bergauf und so genießen wir die schnelle Fahrt bis zu dem
kleinen Örtchen Ober-Seibertenrod. Im Ort biegen wir in die kleine, kaum
befahrene L3177 nach links ein.
Die Straße steigt schon im Ort mit 5-6% an und
führt uns in einer schlanken Doppelkehre hinauf auf einen Höhenzug. Der
Anstieg brachte uns zwar nur 60 Höhenmeter ein, doch zum Aufwärmen für
den gleich beginnenden Anstieg zum Hoherodskopf gerade richtig. Die
Straße mündet nach ein paar Metern in die Landstraße (L3166) die
Ulrichstein mit Bobenhausen verbindet. Auf ihr ist aber mehr Verkehr
und der kleine Umweg über Ober-Seibertenrod ist ruhiger zu fahren. Wir
folgen den Richtungsschildern nach Bobenhausen und biegen rechts in die
vorfahrtsberechtigte Landstraße ein. Die Straße hat teilweise ein
Gefälle von 10% . Allerdings ist der Fahrbahnbelag an einigen Stellen
nicht so gut und doch kommen wir Bobenhausen schnell näher. In der
Ortsmitte befinden wir uns auf einer Höhe von 350 Meter über NN.
Wir biegen links ab und es geht mit 7-8% Steigung
durch den Ort. Schon ein paar Meter nach dem Ort haben wir die ersten 50
Höhenmeter zum Hoherodskopf geschafft. Bis nach Kölzenhain steigt die
Straße trotz ein Paar Wellen nur leicht an. Nach dem Ort nimmt die
Steigung ein wenig zu und 500 Meter weiter passieren wir die 500 Meter
Höhenmarkierung. In Feldkrücken, es ist der nächste kleine Ort an
dieser Straße, bleibt die Steigung bei 4-5%.
Das ändert sich auch nicht nachdem Feldkrücken
hinter uns liegt. Die Straße verläuft nun in einem leichten Bogen auf
die L3139, sie verbindet Lauterbach mit Schotten, zu. Kurz vor der
Kreuzung sehen wir am Straßenrand das 600 Meter Höhenschild.
Wir überqueren die L3139 und folgen geradeaus den
Schildern zum Hoherodskopf. Schon kurz nachdem rechts die Straße nach
Rudingshain abzweigt, wir fahren geradeaus weiter, steigt die
Straße mit 12% an. Das hält aber nicht lange an und schon nach der Kurve
geht die Steigung auf 10% zurück. Wir befinden uns nun in einem dichten
Waldgebiet und viele kleine Flüsse haben hier ihren Ursprung. Die Höhe
heißt 7 Ahorn und ist die dritthöchste Erhebung im hohen Vogelsberg.
Nahe dem Schild, Niddaquelle haben wir 737 Meter über NN erreicht und
den Anstieg zum Hoherodskopf praktisch geschafft. Nun verläuft die
Straße leicht wellig weiter auf die höchste Erhebung des Hohen
Vogelsberg zu. Zur rechten Seite tauchen ein paar Parkplätze auf und
anschließend der Straßenabzweig nach Breungeshain. Von dort verläuft,
von Schotten aus, der steilste Anstieg zum Hoherodskopf, allerdings ist
es auch der Kürzeste. Wir fahren weiter geradeaus und nur noch bei
leicht ansteigender Straße, erreichen wir den Abzweig zum Sender. Am
Sender haben wir eine Höhe von 751 Meter über NN erreicht. Die
Gastronomiebetriebe verlocken zu einer Rast. Wir setzen unsere Runde
aber fort und nach ein paar Metern bergab führt die Straße in Richtung
Taufstein, es ist die 2. höchste Erhebung im Hohen Vogelsberg, wieder
leicht bergan. Am Schild Wasserscheide Rhein/Weser ist der letzte Huckel geschafft. Nun steht uns eine herrliche 6,5 km lange Abfahrt
bevor.
Einige Fahrbahnschäden verlangen aber höchste Aufmerksamkeit. Die
Abfahrt ist bis auf die Doppelkehre im oberen Teil sehr gut einsehbar
und so kann man das Rad gut laufen lassen. Die Querstraße von Ilbeshausen nach Lanzenhain beendet die schnelle Fahrt. Wir halten uns
links und fahren schon bald wieder leicht bergan auf Lanzenhain zu. Der
Ort ist, bei sehr geringem Verkehrsaufkommen, schnell erreicht. In
Lanzenhain wählen wir für unsere Tour nun die rechte Möglichkeit. Statt
geradeaus nach Eichelhain fahren wir die Landstraße nach Herbstein.
Leicht wellig geht es 3,5 km bis die Straße in den Ort hinein abbiegt.
Wir verlassen sie nach links und folgen den
Radwegeschilder mit dem kleinen Radler darauf. Es ist ein
Wirtschaftsweg, der uns nun autofrei über den Höhenzug bis nach Eichenrod bringt. Die Abfahrt in das Örtchen ist mit Vorsicht zu
genießen, denn die erste Kurve im Ort ist schlecht einsehbar. Die
Vorfahrtsstraße überqueren wir und die ersten Schilder nach Engelrod
tauchen auf. Sie markieren einen wunderschönen Radweg. Es geht mit 9%
relativ steil bergan. Es ist der letzte Anstieg für heute und dazu auch
nicht allzu lang. Am Friedhof in Hörgenau ist der höchste Punkt dieses
Bergrückens erreicht. Nun geht es weiter, den Radwegzeichen folgend, Engelrod entgehen. Der Wirtschaftsweg verläuft parallel zur relativ
stark befahrenen L3140. Wir rollern die letzten Kilometer bis zu
unserem Ausgangspunkt locker aus. Die Tour ist mit 50 Kilometern Länge
und 930 Höhenmetern eine wunderbare anspruchsvolle und verkehrsruhige
Trainingsrunde.
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Durchfahrtorte: Engelrod
Radweg nach Rebgeshain
Radweg nach Ulrichstein
rechts
Landstraße nach
Ober-Seibertenrod
links
nach Bobenhausen
links
K 13 bis
Hoherodskopf
weiter nach
Lanzenhain
in Lanzenhain
rechts
nach Herbstein
Am Ortseingang
erste Möglichkeit rechts den Radschildern Eichenrod folgen
in Eichenrod
geradeaus
nach Hörgenau
kurz nach dem Friedhof
links nach
Engelrod
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